Wilhelmsburger Rathausviertel
Neues Quartierssporthaus für Wilhelmsburg

Neues Quartierssporthaus für Wilhelmsburg
Wettbewerb einstimmig entschieden

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  • 15. Mai 2020
  • Wilhelmsburger Rathausviertel
ROBERTNEUN ARCHITEKTEN/Atelier Loidl Landschaftsarchitekten/B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann

Die IBA Hamburg entwickelt mit dem Wilhelmsburger Rathausviertel ein lebendiges und abwechslungsreiches Quartier auf der Elbinsel, in dem vor allem gewohnt aber auch gearbeitet wird und in dem es viel Raum für Spiel, Sport und Freizeit geben soll. Ein Meilenstein bildet dabei das Quartierssporthaus, das auch die künftige sportliche Heimat des Hamburg Towers e. V. mit einem vielfältigen Sportangebot wird. Am 14. Mai 2020 wurder der städtebaulich-hochbauliche Realisierungswettbewerb für das Projekt unter Vorsitz von Volker Halbach, blauraum Architekten entschieden. Einstimmig und mit großem Abstand fiel das Votum für den Entwurf des Berliner Architektenbüros ROBERTNEUN ARCHITEKTEN.

Dieser sieht neben dem Bau des Quartiersporthauses für den Hamburg Towers e. V. ein Hotel, ein Sporthostel sowie Co-Working-Flächen vor. Die Betreiberschaft von Co-Working, Veranstaltungsflächen und Hostel wird Home United übernehmen, die auch für die Projektentwicklung federführend ist. Bei dem Entwurf zieht sich der Grundgedanke des Sports sowohl durch alle Teile des Gebäudeensembles als auch durch den öffentlichkeitsbezogenen Freiraum.

Das Quartierssporthaus befindet sich in zentraler Lage des Wilhelmsburger Rathausviertels im Übergang zum Elbinselquartier. Es bildet mit seinen weiteren Angeboten und seiner städtebaulichen Ausgestaltung einen idealen Übergang zum benachbarten Gewerbe- und Industriegebiet. Große Synergiemöglichkeiten bieten sich einerseits zwischen Sporthalle und Sporthostel, das als eine Art Gästehaus der Sporthalle dient, wo alle Arten von Gruppen, Feriencamps, Wochenendturnieren, etc. untergebracht werden können. Andererseits bietet die Kombination von Sporthalle, Fitness, Gyms und Sportterrasse zum gewünschten New Work Konzept aus flexiblen Coworking, längerfristigen Büroflächen, Konferenzmöglichkeiten, etc. großes Potenzial.

In dieser Nutzungskombination können mit dem sportlichen Angebot vor, zwischen und nach dem Arbeiten eine spezifische Alleinstellung des Bürostandortes erzeugt und zugleich junge und offene Zielgruppen angesprochen werden. Das Quartierssporthaus ist Bestandteil des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes des Bezirkes Hamburg Mitte. Mit einer Realisierung ist ab dem Jahr 2022 zu rechnen.

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