Georgswerder
Übersicht

Georgswerder
Das Dorf in der Stadt

  • Gesamtfläche:

    11,6 ha

  • Wohneinheiten:

    ca. 190

  • Freiraum:

    ca. 2,3 ha

  • Arbeiten/Gewerbe BGF:

    ca. 15.000 m²

Georgswerder befindet sich im grünen Nordosten Wilhelmsburgs, nur 13 Minuten mit Bus und Bahn vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt (Karte). In dem neuen Wohngebiet wird eine Mischung unterschiedlicher Wohntypologien von freistehenden Einfamilienhäusern, Doppelhäusern, Reihenhäusern sowie Geschosswohnungsbauten entstehen. Georgswerder liegt verkehrstechnisch sehr gut angebunden, nahegelegen zur Wilhelmsburger Reichsstraße sowie den Bundesautobahnen A1 und 252, und bewahrt dennoch seinen sehr grünen und dörflichen Charme. Der Energieberg Georgswerder liegt direkt vor der Tür und die Dove Elbe ist ebenfalls nicht weit entfernt. Eine Grundschule und eine Kita befinden sich bereits in der Nähe, eine zusätzliche Kita ist geplant.

Kontakt

Ronny Warnke

Projektkoordinator

  • +49 40 226 227 - 314

Georgswerder-Kirchenwiese und Fiskalische Straße

Der Stadtteil Georgswerder ist auf der Elbinsel durch eine besondere Lage charakterisiert: Umschlossen von stark frequentierten Verkehrsachsen, den Bundesautobahnen A 252 und A 255 sowie der Fernbahntrasse liegt Georgswerder mitten im Grünen der von Wasser geprägten Landschaft und zugleich zentral. Mit dem Bus (Linie 154) und der S-Bahn (S3 / S31) erreicht man den Hamburger Hauptbahnhof in nur 13 Minuten. Darüber hinaus bietet das Autobahndreick Hamburg-Süd einen verkehrsgünstigen Anschluss.

Baulich wird Georgswerder von den Geschosswohnungsbauten entlang des Niedergeorgswerder Deichs, den vielen Einfamilienhäusern und den großen Kleingartenanlagen geprägt. Die Elbinselschule und die Kita Deichpiraten sind bereits vor Ort.

Neben den Flächen des zukünftigen Wohnquartiers Kirchenwiese mit rund 7,6 Hektar gibt es in Georgswerder die Gewerbeflächen Fiskalische Straße mit rund 4 Hektar, die ebenfalls von der IBA Hamburg entwickelt werden.

Wohnen

Das neue Wohnquartier Kirchenwiese erstreckt sich von der Rahmwerder Straße im Norden bis zur Buschweide im Süden. Baulich sollen in dem neuen Wohnquartier Kirchenwiese 190 Wohneinheiten mit rund 100 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau, 50 Wohneinheiten in Reihenhäusern, und weiteren in Einfamilien- und Doppelhäusern entstehen. Eine Besonderheit der Freiraumplanung sind die sogenannten Landschaftsfinger, die mehrere Vorteile vereinen: sie können einerseits eine oberflächennahe Entwässerung durch Ableitung und Rückhalt gewährleisten und bieten andererseits ökologisch wichtige Flächen, die auch als Spielorte und Treffpunkte genutzt werden können. Ein neu gestalteter Quartiersplatz an der Ecke Niedergeorgswerder Straße / Rahmwerder Straße schafft an zentraler Stelle einen Begegnungsort für die Nachbarschaft und definiert gleichzeitig den Eingangsbereich der Elbinselschule neu.

Gewerbe

Der neue Gewerbestandort südlich der Fiskalischen Straße sieht die Ansiedlung eines Unternehmens vor, das auf die angrenzende Wohnbebauung Rücksicht nimmt. Mit einer dem Ort angemessenen Architektur und Gestaltung soll die Eingangssituation in den Stadtteil repräsentativ und neu formuliert werden.

Planungsverfahren

In 2014 wurden drei Architektur- und Städtebaubüros von der IBA Hamburg aufgefordert, im Rahmen des Gutachterverfahrens „Wohnen und Arbeiten in Georgswerder“ Vorschläge für die Planungsgebiete Kirchenwiese und Fiskalische Straße zu entwickeln. Zu diesem Verfahren gehörten drei öffentliche Veranstaltungen, an denen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Entwürfe der beteiligten Planungsbüros diskutierten und dabei auch auf die besonderen Aspekte des Stadtteils eingingen. Ein Thema war z. B. eine neue Quartiersmitte, zu der die Büros auch städtebauliche Ideen entwickeln sollten. Entsprechend des Zukunftsbildes Georgswerder soll an der Fiskalischen Straße neues wohnverträgliches Gewerbe angesiedelt werden. Im Planungsgebiet Kirchenwiese sollen demgegenüber die Potenziale für Einfamilien-, Doppel-, und Reihenhäuser sowie für Geschosswohnungsbau entlang des Niedergeorgswerder Deichs und der Rahmwerder Straße genutzt werden.
Im Ergebnis des Gutachterverfahrens wurde der erste Rang für die zwei Teilgebiete Dreieck Fiskalische Straße und den Quartiersplatz an raumwerk Architekten aus Frankfurt am Main vergeben. Beim dritten Teilgebiet Kirchenwiese ging der erste Rang an den Entwurf von LRW Architekten aus Hamburg.

Zukunftsbild Georgswerder 2025

Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg wurde im Jahr 2012 eine Planungswerkstatt für die Zukunft des Stadtteils durchgeführt, aus dem das "Zukunftsbild Georgswerder 2025" hervorgegangen ist. Dieses bildete die Basis für die weiteren planerischen Überlegungen. Alle Informationen zum Zukunftsbild Georgswerder finden Sie auf der Seite der Internationalen Bauausstellung.

Eindrücke

  • IBA Hamburg / www.luftbilder.de

    Luftaufnahme des Gebiets Fiskalische Straße. Im Süden ist der Energieberg zu sehen. (Sommer 2016)

  • IBA Hamburg / Falcon Crest Air

    Luftbild des Gebiets Kirchenwiese (Sommer 2016)

  • IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt

    Georgswerder Impressionen Sommer

  • IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt

    Impressionen aus dem Stadtteil, Sommer 2016

  • IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt; Stadtteilimpressionen Sommer 2016

    Impressionen aus dem Stadtteil, Sommer 2016

  • IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt, Blaue Stunde Energieberg

    Blaue Stunde auf dem Energieberg

  • IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt

    Georgswerder Zukunftsbild

Wie geht es weiter?

Inzwischen wurden die erforderlichen Bebauungsplanverfahren eingeleitet (Bebauungspläne Wilhelmsburg 97 und 98), um das Planrecht für die Umsetzung der gemeinsam mit den Bewohnern entwickelten städtebaulichen Überlegungen zu schaffen.

Für das Teilgebiet Georgswerder-Kirchenwiese erfolgten seitdem die Funktionsplanung, die Erstellung erforderlicher Fachgutachten und weitere vorbereitende Untersuchungen. Basierend auf diesen Grundlagen finden die nächsten Schritte im Bebauungsplanverfahren Wilhelmsburg 97 sowie die vertiefenden Planungen statt, sodass der Baubeginn für die ersten Erschließungs- und Herrichtungsmaßnahmen für das Jahr 2019 geplant ist. Auch die ersten Freiräume und ein Spielplatz sollen in den nächsten Schritten realisiert werden. Entsprechend dem Voranschreiten des Bebauungsplanverfahrens werden interessierte Investoren, Wohnungsbaugesellschaften, Baugemeinschaften als auch private Grundstücksinteressenten auf dieser Seite Grundstücksangebote finden. Für die Vermietung oder den Verkauf von Wohnungen ist die IBA Hamburg nicht zuständig.

Zum Projektverlauf

Auf einen Blick:
Quartiersentwicklung in Wilhelmsburg

Die drei Projektgebiete Spreehafenviertel, Elbinselquartier und Wilhelmsburger Rathausviertel erstrecken sich vom Norden der Insel hin bis zum Inselpark. Das Wohnungsbaupotenzial liegt hier bei rund 4.900 neuen Wohneinheiten. Besonderheit ist die grüne Achse, die durch die Entwicklungen entsteht.

Mit Georgswerder im Osten der Insel kommen weitere rund 190 Wohneinheiten sowie Gewerbe hinzu.

Weitere rund 800 Wohneinheiten können in den Gebieten Georg-Wilhelm-Höfe und Inselparkquartier entstehen. Hier laufen derzeit die planerischen/bebauungsplanrechtlichen Verfahren bzw. sind in Vorbereitung.

Uebersichtskarte wilhelmsburg

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