Beteiligung

Im Rahmen komplexer Stadtentwicklungsprozesse ist eine umfassende Information und Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Grundstückseigentümerinnen- und eigentümern, lokalen Akteuren, Initiativen, Kammern und Verbänden sowie künftigen Investoren und Bauherren wichtig und zielführend. Wertvolles lokales Wissen der Anwohnerinnen und Anwohner, Ideen, Wünsche und Bedarfe der verschiedenen Interessengruppen sowie konstruktive Kritik unterstützen eine qualitätvolle, zukunftsfähige und nachhaltige Quartiersentwicklung.

Die IBA Hamburg möchte die Öffentlichkeit über den gesamten Planungsprozess hinweg zur Mitwirkung und Beteiligung einladen. Dafür entwickelt sie Formate, die möglichst viele Zielgruppen erreichen und den gesamten Entwicklungsprozess von der Masterplanung bis hin zur Gestaltung eines Spielplatzes begleiten. Von Anfang an wird dabei der Grad der Einflussnahme klar kommuniziert, sodass alle Beteiligten wissen, wo Raum für Veränderung besteht und wo fachliche oder politische Entscheidungen bereits gesetzt sind.

Voraussetzung für solch eine transparente Beteiligung auf Augenhöhe sind offene Verfahren, die Raum für Impulse, Anregungen und Veränderungen lassen, wie beispielsweise der Wettbewerbliche Dialog Oberbillwerder oder das Workshopverfahren Spreehafenviertel.

Beteiligungsformate bunt

Gemeinsam Stadt neu bauen

„Ich bin für eine ernsthafte Beteiligung aller an der Entwicklung der Stadt interessierten Bürgerinnen und Bürger, Interessengruppen, Vertreter und Verbände über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinaus. Wir müssen eine breite Öffentlichkeit beim notwendigen Um- und Weiterbau der Stadt mitnehmen, die Relevanz erklären, die Komplexität in transparenten Verfahren handhabbar machen.“ (Interview Zeit Online)

FRANZ-JOSEF HÖING

Hamburger Oberbaudirektor

Impressionen Werkstätten / Veranstaltungen

  • IBA Hamburg GmbH / Bente Stachowske

    Gläserne Werkstatt Wilhelmsburger Rathausviertel

    In der Gläsernen Werkstatt haben die beteiligten Planungsbüros unter den Augen der interessierten Öffentlichkeit erste Ideen für das Wilhelmsburger Rathausviertel entwickelt. Dabei flossen Erkenntnisse aus bereits vorgeschalteten Veranstaltungen ein. An den drei Werkstatttagen hatten interessierte Besucherinnen und Besucher zudem die Gelegenheit, direkt mit den Planerinnen und Planern persönlich ins Gespräch zu kommen und eine Bürgerperspektive direkt in die Arbeiten einzuspeisen.

  • IBA Hamburg GmbH / Anya Zuchold

    Workshopverfahren Spreehafenviertel

    In drei öffentlichen Workshops haben Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den am Verfahren teilnehmenden Büros die Entwürfe diskutiert. Das Besondere an diesem Verfahren war, dass somit auch die Überarbeitungen wieder zur Diskussion gestellt wurden sowie der direkte Austausch zwischen den Fachplanerinnen und Fachplanern und der Öffentlichkeit.

  • IBA Hamburg

    Online-Beteiligung Elbinselquartier

    Beim Wettbewerbsverfahren für das Projektgebiet Elbinselquartier kam 2016 erstmalig eine von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen entwickelte Online-Beteiligung zum Einsatz. Hier konnten Kommentare/Hinweise hinterlassen und auch räumlich verortet werden. Diese Möglichkeit, sich in den Prozess zeit- und ortsunabhängig einzubringen, wurde seither weiterentwickelt und für andere Verfahren genutzt.

  • IBA Hamburg GmbH / Bente Stachowske

    Auftaktveranstaltung Oberbillwerder

    Rund 400 Menschen kamen zur ersten Veranstaltung für das Projekt Oberbillwerder. Nach Vorträgen und Plenumsdiskussion konnten die interessierten Bürgerinnen und Bürger Wünsche, Ideen und Sorgen an verschiedenen Ständen hinterlassen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Die Hinweise wurden zusammengefasst und sind in den Prozess eingeflossen. Diesem Auftakt folgten insgesamt 10 weitere Veranstaltungen sowie eine Online-Beteiligung.

  • IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt

    Ideenwerkstatt Oberbillwerder

    Bei der Ideenwerkstatt am 2. und 3. März 2017 kamen renommierte Expertinnen und Experten aus Planung und Wissenschaft zusammen und entwickelten zukunftsweisende Vorschläge, Ideen, Thesen und Konzepte, die den nachfolgenden Planungsschritten zugrunde gelegt wurden. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie der Fachöffentlichkeit wurde abends in Kleingruppen gearbeitet und zum Abschluss die entwickelten Thesen und Ideen diskutiert.

  • IBA Hamburg GmbH / Bente Stachowske

    Schülerbeteiligung Oberbillwerder

    Schülerinnen und Schüler eines 12. Jahrgangs haben ihr ideales Oberbillwerder entworfen. Mit selbst gebauten Modellen und Fotocollagen zeigten sie ihre Vision von einem lebenswerten Stadtteil auf. In einem zweiten Workshop wurden die eigenen Entwürfe mit denen der vier verbliebenen Planungsteams verglichen und ein Hinweispapier für die Planerinnen und Planer erstellt.

  • IBA Hamburg GmbH / Andreas Bocj

    Nachbarschaftsbeteiligung: Spielplatzgestaltung/Quartiersplatz

    Auch wenn das neue Wohnquartier bereits zum Teil fertiggestellt und die ersten Bewohnerinnen und Bewohner eingezogen sind, gibt es Möglichkeiten zur Mitgestaltung. Im Vogelkamp Neugraben wurde beispielsweise gemeinsam einer der Quartiersplätze gestaltet. Die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer sollten überlegen, was sie für ihren Platz brauchen bzw. was sie sich wünschen. Im Fischbeker Heidbrook wurde eine Spielplatzgestaltung gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert und ergänzt.

  • IBA Hamburg GmbH / Jo Larsson

    Regelmäßig: Projektdialog

    Mindestens einmal im Jahr tritt die IBA Hamburg gemeinsam mit Vertretern des Bezirks in einen offenen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern. Neben Informationen zum aktuellen Planungsstand steht der Austausch mit den Teilnehmenden im Vordergrund. Ziel ist es, Anliegen zu hören, Sachverhalte zu klären und ggf. gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen.

Durch Beteiligung verschiedener Zielgruppen

wird wertvolles lokales Wissen (z. B. von Akteuren, Vereinen, Verbänden, Bürgerinnen und Bürgern) gesammelt, das in die Planungen/Aufgabenstellung etc. mit einfließen kann.

werden Bedarfe von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Stakeholdern (aus wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Perspektive) erkennbar.

ist es möglich, Interessenkonflikte aufzuspüren, um frühzeitig reagieren und vermitteln zu können (z. B. Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende, Landwirte).

können Planerinnen und Planer ein besseres Verständnis für Sorgen und Bedarfe von Bürgerinnen und Bürger entwickeln.

können Bürgerinnen und Bürger ein besseres Verständnis für die Rahmenbedingungen von Planungen entwickeln.

wird das Potenzial von Ideen „out of the box“ von der interessierten Öffentlichkeit, Expertinnen und Experten oder speziellen Zielgruppen (z. B. Jugendliche) gefördert.

können neue Ideen entwickelt sowie der eigene Horizont erweitert werden.

wird eine gemeinsame Gestaltung und Problemlösung gefördert und somit Identifikation gesteigert.

geschieht ein Austausch auf Augenhöhe und werden Planungen qualifiziert.

können stadtplanerische Aufgaben und Entscheidungen zielgerichtet vermittelt werden.

Dokumentationen zum Download

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Oberbillwerder
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Oberbillwerder
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Weitere Dokumentationen (Externe Links)

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Elbinselquartier
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Spreehafenviertel
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Wilhelmsburger Rathausviertel
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