Fischbeker Reethen
Übersicht

Fischbeker Reethen
Wohnen und Arbeiten im Grünen

  • Gesamtfläche:

    70 ha

  • Wohneinheiten:

    ca. 2.300

  • Freiraum:

    ca. 18 ha

  • Arbeiten BGF:

    ca. 6,5 ha

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Moorgürtel entwickelt die IBA Hamburg in den nächsten Jahren ein neues Wohn- und Arbeitsquartier. Die Fischbeker Reethen im Südwesten der Hansestadt (Karte) sollen ein lebendiges, urbanes und grünes Quartier werden, in dem naturverbundenes Wohnen und innovative Arbeitswelten nebeneinander möglich sind. Die Nähe zur S-Bahnhaltestelle Fischbek und verschiedene Angebote für das tägliche Leben sollen dazu beitragen, dass das rund 70 Hektar große Quartier als "walkable City" mit reduziertem Autoverkehr erschlossen werden und ein gutes Netzwerk für Radfahrer und Fußgänger bieten kann.

Kontakt

Philippa Dorow

Projektkoordinatorin

  • +49 40 226 227 - 242

Die Fischbeker Reethen

Im Stadtteil Neugraben-Fischbek, an der Grenze zu Niedersachsen, liegen die Fischbeker Reethen. Bei der Gebietsentwicklung stehen Wohn- und Gewerbenutzungen in etwa gleichwertig nebeneinander. Nördlich sehen die Pläne die so genannte "Gründerstraße" vor, an der entlang neue Mischformen von Gewerbe und Wohnen möglich werden. Für die Gewerbeflächen entlang der Bahnlinie sind u. a. wissens- und forschungsintensives Gewerbe sowie Handwerk vorgesehen. Im Gebiet ist ein urbaner Mix aus unterschiedlichen Typologien vorgesehen, der von frei stehenden Einfamilienhäusern und kompakten Reihenhäusern bis hin zum Geschosswohnungsbau reicht. Rund die Hälfte aller Wohneinheiten soll öffentlich gefördert bzw. im preisgedämpften Mietwohnungsbau realisiert werden. Zusätzlich sind soziale Einrichtungen wie mehrere Kindertagesstätten, ein Jugendzentrum und ein Sportplatz geplant.

Freiraum

Auf die Freiraumplanung wurde besonderer Wert gelegt: Die bestehenden Landschaftslinien und – teils historischen – Wegebeziehungen in den Fischbeker Reethen bleiben erhalten und werden fingerartig in das Gebiet verlängert bzw. erweitert. In der Quartiersmitte wird ein künstlicher Teich zum zentralen Treffpunkt und die ideale Kulisse für gastronomische Angebote, Einzelhandel oder Marktflächen bietet. Zusätzlich entstehen im Verlauf eines in Ost-West-Richtung verlaufenden knapp 850 Meter langen Blau-Grünen Bandes Spielflächen für Kinder und Jugendliche, Bewegungsangebote für ältere Menschen, eine Parcouranlage sowie ein Aussichtspunkt.

Wettbewerbe

Im September 2016 konnte das bekannte niederländische Büro KCAP zusammen mit Kunst + Herbert den städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb für sich entscheiden. Zur weiteren Ausgestaltung der Freiräume wurde 2018 ein zusätzlicher freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ausgelobt, in dem das Berliner Büro relais Landschaftsarchitekten den Zuschlag erhielt. In beide Verfahren war die Öffentlichkeit eingebunden.

Impressionen

  • Luftbild Juni 2019

    Luftaufnahme mit Naturschutzgebiet Moorgürtel im Hintergrund, Juni 2019

  • IBA Hamburg GmbH / relais Landschaftsarchitekten

    Wettbewerbsergebnis des Freiraumwettbewerbs

  • IBA Hamburg GmbH / Relais Landschaftsarchitekten

    Visualisierung des Freiraums

Wie geht es weiter?

Derzeit wird der Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 67 erstellt. Erste Erschließungsarbeiten sollen ab 2020/2021 stattfinden, Hochbaureife ist nach aktuellem Planungsstand für 2021 vorgesehen. Ab dann werden neben den Gebäuden Sportplatz, Grünflächen, Spielplätze sowie Freianlagen hergerichtet. Über Grundstücksangebote für interessierte Investoren, Wohnungsbaugesellschaften und Baugemeinschaften werden wir auf dieser Seite informieren, sobald die Vermarktung beginnt. Für die Vermietung oder den Verkauf von Wohnungen ist die IBA Hamburg nicht zuständig.

Zum Projektverlauf

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