Fischbeker Reethen
Wohnen und Arbeiten im Grünen

  • Gesamtfläche:

    70 ha

  • Wohneinheiten:

    ca. 2.200

  • Freiraum:

    ca. 18 ha

  • Arbeiten BGF:

    ca. 10 ha

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Moorgürtel entwickelt die IBA Hamburg in den nächsten Jahren ein neues Wohn- und Arbeitsquartier. Mit den Fischbeker Reethen entsteht im Südwesten der Hansestadt (Karte) ein lebendiges, urbanes und grünes Quartier, in dem naturverbundenes Wohnen und innovative Arbeitswelten nebeneinander möglich sind. Die Nähe zur S-Bahn Fischbek und verschiedene Angebote für das tägliche Leben sollen dazu beitragen, dass das rund 70 Hektar große Quartier als „walkable City“ mit reduziertem Autoverkehr erschlossen wird und ein gutes Netzwerk für Radfahrer und Fußgänger bietet.

Insgesamt entstehen in den Fischbeker Reethen unterschiedliche Typologien: überwiegend Geschosswohnungsbau, aber auch Reihenhäuser und einige wenige freistehende Einfamilienhäuser. Dabei werden hohe Ansprüche an die gestalterische Qualität und eine soziale Vielfalt gelegt. Rund die Hälfe aller Wohneinheiten soll öffentlich gefördert bzw. im preisgedämpfen Mietwohnungsbau entstehen. Im Quartier gibt es auch eine neue Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe. Zusätzlich sind soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Sportflächen geplant.

Kontakt

Philippa Dorow

Projektkoordinatorin

Naturverbunden Wirtschaften

Klimafreundliches- und ressourceneffizientes Handeln sind fester Bestandteil der Quartiersentwicklung der IBA Hamburg GmbH. In den Fischbeker Reethen werden für die gewerbliche Entwicklung 10 Hektar erschlossen. Hier können auf unterschiedlich großen Grundstücken von ca. 2.000 - 6.000 qm neue Unternehmensstandorte entstehen. Flexibler Gewerbestandort bietet Platz für nachhaltige BetriebeWirtschaften soll in den Fischbeker Reethen eine besondere Rolle einnehmen. Die Sophie-Scholl-Straße markiert die Verknüpfung vom städtebaulich überzeugenden Wohnstandort zum angrenzenden ressourceneffizienten Gewerbegebiet. Mit der Ausweisung als urbanes Gebiet ist hier auf Grundstücken mit flexiblen Größen von ca. 2.000 - 3.000 qm die Ansiedelung von Gewerbe und Wohnen in Einzelimmobilien möglich. Eine lebendige Mischung insbesondere im Erdgeschoss wird angestrebt. Dem überregionalen Trend folgend können Unternehmer:innen in der Sophie-Scholl-Straße mit den Gewerbeimmobilien auch Wohnraum realisieren, um u. a. für ihre Belegschaft sowie für neue Fachkräfte optionale Wohnraumangebote zu schaffen.

Freiraum

Auf die Freiraumplanung wurde besonderer Wert gelegt: Die bestehenden Landschaftslinien und – teils historischen – Wegebeziehungen in den Fischbeker Reethen bleiben erhalten und werden fingerartig in das Gebiet verlängert bzw. erweitert. In der Quartiersmitte wird ein künstlicher Teich zum zentralen Treffpunkt und die ideale Kulisse für gastronomische Angebote, Einzelhandel oder Marktflächen bietet. Zusätzlich entstehen im Verlauf eines in Ost-West-Richtung verlaufenden knapp 850 Meter langen Blau-Grünen Bandes Spielflächen für Kinder und Jugendliche, Bewegungsangebote für ältere Menschen, eine Parcouranlage sowie ein Aussichtspunkt.

Wettbewerbe

Im September 2016 konnte das bekannte niederländische Büro KCAP zusammen mit Kunst + Herbert den städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb für sich entscheiden. Zur weiteren Ausgestaltung der Freiräume wurde 2018 ein zusätzlicher freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ausgelobt, in dem das Berliner Büro relais Landschaftsarchitekten den Zuschlag erhielt. In beide Verfahren war die Öffentlichkeit eingebunden.

Impressionen

  • Luftbild Juni 2019

    Luftaufnahme mit Naturschutzgebiet Moorgürtel im Hintergrund, Juni 2019

  • IBA Hamburg GmbH / relais Landschaftsarchitekten

    Wettbewerbsergebnis des Freiraumwettbewerbs

  • IBA Hamburg GmbH / Relais Landschaftsarchitekten

    Visualisierung des Freiraums

Wie geht es weiter?

Derzeit wird der Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 67 erstellt. Erste Erschließungsarbeiten finden nicht vor 2022 statt. Die Hochbaureife ist nach aktuellem Planungsstand nicht vor 2023 vorgesehen. Ab dann werden neben den Gebäuden Sportplatz, Grünflächen, Spielplätze sowie Freianlagen hergerichtet. Über Grundstücksangebote für interessierte Investoren, Wohnungsbaugesellschaften und Baugemeinschaften werden wir auf dieser Seite informieren, sobald die Vermarktung beginnt.

Zum Projektverlauf

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