Wettbewerblicher Dialog für Oberbillwerder

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  • 22. Jun 2017
  • Oberbillwerder

Lebendig und vielfältig, gemischt und aktiv - so könnte in wenigen Worten vielleicht das Lebensgefühl für den neuen Stadtteil Oberbillwerder beschrieben werden. Am 21. Juni 2017 stellten die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, das Bezirksamt Bergedorf und die IBA Hamburg in der Gretel-Bergmann Schule die Eckpunkte der Aufgabenstellung für das anstehende Planungsverfahren vor. Neben einer Reihe wichtiger Planungskomponenten wie Art der Nutzungen, Nachhaltigkeit, Verkehrsanbindung oder die Einbindung in den Kulturlandschaftsraum stand insbesondere das geplante Verfahren des Wettbewerblichen Dialogs im Fokus der Veranstaltung. Allen Bürgerinnen und Bürgern wird in einem transparenten Prozess die intensive und aktive Teilnahme am konkurrierenden Entwurfs- und Diskussionsgeschehen mit bis zu acht Planungsteams ermöglicht, um am Ende zu einem überzeugenden und tragfähigen Masterplan zu kommen. Die Auswertung von über 400 Beiträgen von Bürgerinnen und Bürgern, zahlreiche Gutachten und die Erkenntnisse aus der Ideenwerkstatt fließen in das Aufgabenpapier ein, auf dessen Grundlage internationale Planungsbüros bis zum Frühjahr 2018 einen städtebaulich-freiraumplanerischen Entwurf für den neuen Stadtteil im Grünen erarbeiten sollen. Der Wettbewerbliche Dialog Oberbillwerder wird europaweit ausgeschrieben und ermöglicht weiterhin einen transparenten und diskursiven Prozess mit mehreren Beteiligungs-Gelegenheiten.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: "Das enorme Wohnungsbaupotential in Oberbillwerder bedeutet für Hamburg die faszinierende Chance, mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren und durchmischten Wohnformen die Grundzüge für einen modernen und lebendigen Stadtteil im Grünen zu bestimmen. Mit dem Wettbewerblichen Dialog bringen wir erstmals ein Verfahren zur Anwendung, welches mit großer Transparenz und Intensität die Bürgerinnen und Bürger in alle Phasen der Diskussion mit den konkurrierenden Planerteams aktiv einbinden wird. Es ist Herausforderung und Ansporn zugleich, aus diesem Prozess eine überzeugende Masterplanung für eines der anspruchsvollsten Bauvorhaben der nächsten Jahre zu entwickeln."

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