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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit
in der Quartiersentwicklung

IBA Hamburg GmbH / www.luftbilder.de

Nachhaltigkeit ist weit mehr als Klimaschutz. Für die IBA Hamburg bedeutet nachhaltige Quartiersentwicklung, ökologische, soziale und ökonomische Ziele von Anfang an gemeinsam zu denken. Denn lebenswerte Stadtteile entstehen dort, wo Menschen gerne wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können, ohne dabei die Chancen künftiger Generationen einzuschränken. Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit bilden deshalb die Grundlage für die Entwicklung aller IBA Hamburg-Quartiere. Dabei verfolgt die IBA Hamburg einen ganzheitlichen Ansatz: Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Freiraum, Energieversorgung, Klimaresilienz und soziale Infrastruktur werden nicht isoliert betrachtet, sondern als eng miteinander verknüpfte Bausteine einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Lesetipp

  • 38

    Naturschutzgebiete gibt es in Hamburg.

  • Rund 62 %

    der gesamten deutschen Stromproduktion stammt aus erneuerbaren Energiequellen. (Quelle: Destatis)

  • Projekt RISA

    zeigt den zukunftsweisenden Umgang mit Regenwasser.
    Mehr erfahren.

Ökologische Nachhaltigkeit 

bedeutet, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und Quartiere fit für die Zukunft zu machen. Dazu gehören klimafreundliche Energieversorgungssysteme auf Basis erneuerbarer Energien, nachhaltige Mobilitätsangebote, ressourcenschonende Baustoffe sowie Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Grünflächen, Parks, Bäume und Wasserflächen tragen dazu bei, Hitze zu reduzieren, Regenwasser zurückzuhalten und die biologische Vielfalt zu stärken. Gleichzeitig setzt die IBA Hamburg auf eine möglichst flächensparende Entwicklung, die Mehrfachnutzungen ermöglicht und den Verbrauch natürlicher Ressourcen reduziert.

Grafische Darstellung der Maßnahmen ökologisch nachhaltiger Stadtplanung

Maßnahmen ökologisch nachhaltiger Quartiersentwicklung

Soziale Nachhaltigkeit 

rückt die Menschen in den Mittelpunkt. Ein Quartier soll für alle da sein, unabhängig von Alter, Herkunft, Lebenssituation oder Einkommen. Deshalb gehören bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Zugänge, vielfältige Wohnformen, gute Bildungs- und Betreuungsangebote sowie Orte für Begegnung, Kultur, Sport und Erholung zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Ziel ist es, Nachbarschaften zu schaffen, die Vielfalt ermöglichen, Teilhabe fördern und ein gutes Miteinander unterstützen. Dazu zählt auch, dass soziale Infrastruktur wie Schulen, Kitas, Gesundheitsangebote oder Nachbarschaftstreffs von Beginn an mitgeplant wird.

Ökonomische Nachhaltigkeit 

sorgt dafür, dass Quartiere auch langfristig funktionieren. Dazu gehören bezahlbare Wohnungen, flexible Gebäude und Flächen, eine stabile wirtschaftliche Entwicklung sowie die Stärkung regionaler Wertschöpfung. Kurze Wege zwischen Wohnen und Arbeiten, lebendige Erdgeschosszonen, Raum für Handwerk, Dienstleistungen und lokale Unternehmen schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärken auch die Attraktivität und Resilienz eines Quartiers. Nachhaltige Investitionen und anpassungsfähige Strukturen sorgen dafür, dass Stadtteile dauerhaft zukunftsfähig bleiben und auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können.

Erst das Zusammenspiel dieser drei Dimensionen macht nachhaltige Stadtentwicklung möglich. Wenn Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft im Gleichgewicht sind, entstehen Quartiere, die nicht nur heute überzeugen, sondern auch morgen noch lebenswert, resilient und anpassungsfähig sind. Die IBA Hamburg versteht Nachhaltigkeit deshalb als einen Dreiklang, der alle Planungs- und Entwicklungsprozesse begleitet und die Grundlage für zukunftsfähige Nachbarschaften bildet.

Beispiele für Maßnahmen in den Bereichen Klima- und Umweltschutz sowie Klimaanpassung

  • Begrünte Mulde/Rinne zur Entwässerung im Quartier Fischbeker Heidbrook

    Nachhaltiges Wassermanagement

    Aktives Wassermanagement wird durch Rückhalt, Versickerung, geringe Versiegelung sowie vielfältig nutzbare Flächen umgesetzt.

„Die Städte mit ihrem Anteil von nur drei bis vier Prozent der Landfläche der Erde verbrauchen mindestens 80 Prozent der weltweiten Ressourcen. In den Städten müssen also die Anstrengungen konzentriert werden, um die Treibhausgase zu reduzieren und um auf Erneuerbare Energien umzusteigen“.

IBA Schriftenreihe; Metropole: Ressourcen

Internationale Bauausstellung IBA Hamburg 2006 bis 2013 – Leitthema Stadt im Klimawandel

Wie kann man Wachstum und Nachhaltigkeit verbinden? Die STADT IM KLIMAWANDEL war eines von drei zentralen Leitbilder der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg und sollte die große Frage nach einer klimaverträglichen Zukunft der Metropole beantworten. Leuchtturmprojekte wie der Energiebunker oder der Energieberg sowie innovative Ideen wie das Algenhaus BIQ sind aus diesem Labor hervorgegangen. Aber ebenso wurden Strategien für eine nachhaltige Energieversorgung ganzer Stadtteile entwickelt. Besuchen Sie das Archiv der Internationalen Bauausstellung um mehr über die Projekte zu erfahren.

Energiebunker mit umliegender Begrünung

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Themen

Freiraum

Visualisierung eines Straßenraums mit Mobility Hub in Oberbillwerder

Themen

Mobilität & Verkehr