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Entwicklung der Wilhelmsburger Mitte geht weiter

Entwicklung der Wilhelmsburger Mitte geht weiter
Investoren für zentrale Grundstücke überzeugen mit modernen Entwürfen

  • Mitteilung
  • 12. Nov 2015
Credits: IBA Hamburg GmbH/ Bente Stachowske

Die Internationale Bauausstellung Hamburg hat die Wilhelmsburger Mitte neu belebt. Der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW, heute auch Sitz der Behörde für Umwelt und Energie BUE) hat ein markantes, städtebaulich und energetisch anspruchsvolles Zeichen gesetzt. Jetzt werden auch die weiteren Grundstücke an der Neuenfelder Straße entwickelt. Die Bietergemeinschaft PRIMUS/KerVita sowie die Bietergemeinschaft steg/Holger Cassens haben die Fachjury überzeugt. Die Anhandgabe ist inzwischen erfolgt. Der Baubeginn ist für den Sommer 2016 geplant.

Hamburg, 12. November 2015. Im Herzen der Elbinsel zwischen der Wilhelmsburger Reichsstraße und der Bahntrasse, nur wenige S-Bahn-Minuten vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, ist in den vergangenen Jahren im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Hamburg (2007-2013) ein vielfältiges Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartier entstanden. Als größtes Städtebauprojekt der IBA Hamburg ist Wilhelmsburg Mitte ein wichtiger Baustein für den Sprung über die Elbe. Hier sind Gebäude von besonderer gestalterischer und konzeptioneller Qualität entstanden, an deren Niveau bei der Vervollständigung des Quartiers angeknüpft wird.

Die IBA Hamburg hat zusammen mit dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) die Auslobung und Betreuung des Bestgebotsverfahrens durchgeführt. Die drei nun von den Bietergemeinschaften reservierten Grundstücke liegen in direkter Nachbarschaft zum BSW-Neubau im Dreieck zwischen Drateln- und Neuenfelder Straße. Sie schaffen zugleich die Verbindung von der Wilhelmsburger Mitte zum IBA-Projektgebiet Dratelnstraße, für welches derzeit ein Wettbewerbsverfahren läuft.

Auf den zentralen Flächen in der Mitte der Elbinsel ist eine gemischte Nutzung mit öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungen, Gewerberäumen und einer Kindertagesstätte vorgesehen. Insgesamt rund 400 Wohnungen bzw. Studenten-appartements werden in den nächsten beiden Jahren entstehen. Der Baubeginn ist für den Sommer 2016 geplant.

Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, Mitglied der Jury:

„Die Internationale Bauausstellung Hamburg hat wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von Wilhelmsburg gesetzt. Mit den jetzt vorgestellten Entwürfen wird die Tradition einer innovativen und anspruchsvollen Architektur in der Wilhelmsburger Mitte fortgesetzt. Hoffentlich werden die dringend benötigten Wohnungen im Drittelmix bald umgesetzt.“

IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein:

„Die Entwicklung und Aufwertung von Wilhelmsburg geht auch nach dem Ende der Internationalen Bauausstellung weiter. In wenigen Wochen wird zudem der Wettbewerb für das unmittelbar angrenzende Projektgebiet Dratelnstraße entschieden. Damit entstehen auf der Elbinsel ganz neue und sehr attraktive Wohnquartiere.“

Die Bietergemeinschaft PRIMUS Developments GmbH und KerVita 15. Grund GmbH & Co. KG, hat sich mit einem Entwurf des Berliner Architekturbüros Sauerbruch Hutton beworben. „Der Entwurf verbindet das Gebäude der BSW und die Solitärbauten im Süden, gibt dem Standort der ausgeschriebenen Grundstücke ein adäquates städtebauliches Gewicht und markiert durch den Anstieg der Gebäudehöhe Richtung Dratelnstraße eine gelungene städtebauliche Geste im Umgang mit der abfallenden Neuenfelder Straße“, lautet die Begründung für die Auswahl.

Die Bietergemeinschaft steg Hamburg mbH und Holger Cassens, Hamburg hat sich mit einem Entwurf des dänischen Architekturbüros hauschild + siegel architecture aus Kopenhagen beworben. Zur Begründung der Auswahl heißt es: „Der Entwurf greift die städtebaulichen Intentionen des vorliegenden Gestaltplans auf und stellt die gewünschten Bezüge zum Umfeld her. Dieser an den städtebaulichen Vorgaben orientierte „Baustein“ zeigt für das Grundstück auch ein gutes Nutzungsangebot mit einem für diese Dimensionen gelungenen Innenbereich für das Wohnen.“