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Spreehafenviertel

 

 

Spreehafenviertel - neue urbane Nachbarschaften

 

Im Sommer 2017 beginnt der Planungsprozess für das Spreehafenviertel. Bereits jetzt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen aktiv mitzuwirken. Vom 8. bis 28. Juni 2017 können per Online-Beteiligung Vorschläge, Wünsche und Anregungen für das Gebiet mitgeteilt werden.

 

 

Im Beteiligungsverfahren arbeitet die IBA Hamburg GmbH eng mit dem Projekt „Perspektiven!“ des Bürgerhauses Wilhelmsburg zusammen. Die Ergebnisse fließen in die Aufgabenstellung für die am Planungsverfahren teilnehmenden Büros ein.

 

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat die IBA Hamburg mit der Projektentwicklung für das Gebiet Spreehafenviertel beauftragt. Auf dem rund 20 Hektar großen Gebiet zwischen dem gründerzeitlichen Reiherstiegviertel, dem Ernst-August-Kanal und dem Spreehafen ist ein lebendiges Quartier geplant - das Spreehafenviertel. Die städtebauliche Entwicklung des dreieckigen, im Norden der Elbinsel liegenden Spreehafenviertels stellt eine sinnvolle Ergänzung des Reiherstiegviertels sowie der Projektgebiete Elbinselquartier und Wilhelmsburger Rathausviertel dar. Das Zielbild auf Grundlage des Rahmenkonzepts "Hamburgs Sprung über die Elbe - Zukunftsbild 2013+" sieht bis zu 1000 Wohneinheiten, eine Neuordnung und Erweiterung der Sportanlagen sowie eine Arrondierung des östlich angrenzenden Gewerbegebietes vor.

 

Kooperatives Arbeiten im Planungsverfahren

 

Das Projektgebiet befindet sich in einem direkten Spannungsfeld zwischen Wohnvierteln, einem Gewerbegebiet und dem Hafen und bietet die Möglichkeit, am Südufer des Spreehafens eine neue Stadtkante für Wilhelmsburg auszubilden. In einem flexiblen und transparenten Verfahren wird schrittweise nach idealen Lösungen für das neue Quartier sowie Anknüpfungen an die bestehenden Nachbarschaften gesucht. In enger Kooperation arbeiten Planungsbüros, Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute zusammen an einem Konzept für das Projektgebiet. Bis Ende des Jahres werden die teilnehmenden Büros einen städtebaulich-freiraumplanerischen Entwurf für das Quartier erarbeiten. Das Ziel ist, ein urbanes, an den Bedarfen der künftig dort lebenden Menschen orientiertes Quartier mit einer vielfältigen Mischung von Wohnen, Gewerbe und Freizeit zu entwickeln. Während des gesamten Prozesses sind diverse Workshops, Aktionen im Stadtteil, Befragungen sowie Online- und aufsuchende Beteiligung geplant.

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