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Ausgabe 12/2023

NEWSLETTER

01

Forsa-Umfrage: Oberbillwerder auf richtigem Weg

Auf der Jahrespressekonferenz fĂŒr Oberbillwerder am 30. November stellte IBA Hamburg GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kay GĂ€tgens in Anwesenheit von Senatorin Karen Pein spannende Ergebnisse der reprĂ€sentativen Umfrage vor.

02

Öffentliche Auslegung fĂŒr B-Plan Oberbillwerder startet

Ein wichtiger Schritt zur Realisierung von Hamburgs 105. Stadtteil steht an. Der Entwurf des Bebauungsplans sowie die umweltrelevanten Informationen sind in der Zeit vom 8. Dezember bis zum 8. Februar 2024 einsehbar.

03

Wettbewerb fĂŒr Tunnel-Kunstwerk entschieden

Derzeit entsteht im westlichen Bereich der S-Bahnstation Neugraben eine neue PersonenunterfĂŒhrung. Nach erfolgreicher BĂŒrger:innenbeteiligung kĂŒrte die Jury den international belkannten KĂŒnstler „1010“ zum Sieger.

04

Carsharing in Neugraben Fischbek geht weiter

Gute Nachrichten fĂŒr die MobilitĂ€tsangebote im Vogelkamp Neugraben und im Fischbeker Heidbrook. Der Verein Dorfstromer e.V. betreibt ab sofort ein Carsharing-System mit Elektrofahrzeugen in beiden Quartieren.

05

QuartiersplÀtze bekommen neue Namen

Am 7. November gaben Kay GĂ€tgens, GeschĂ€ftsfĂŒhrer IBA Hamburg und Sophie Fredenhagen, Leiterin Bezirksamt Harburg die neuen Namen des großen Parks und der QuartiersplĂ€tze im Vogelkamp Neugraben bekannt.

06

Podcast ĂŒber Hamburger Perlen

Hamburger Wohnstifte sind eine ideale Lösung fĂŒr Ă€ltere Menschen mit kleinem Geldbeutel erlĂ€utert Christina Baumeister, Sprecherin des Hamburger BĂŒndnis fĂŒr Wohnstifte im aktuellen Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“.

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Das war der Projektdialog Georgswerder

Rund 80 Personen kamen am 20. November zum Projektdialog Georgswerder. Dabei waren unter den Teilnehmenden sowohl aktuelle als auch zukĂŒnftige Bewohner:innen des kleinen Stadtteils in Wilhelmsburg.

01

Forsa-Umfrage: Oberbillwerder auf richtigem Weg

Obwohl Oberbillwerder bisher nur auf PlÀnen existiert, haben schon 60 Prozent der Hamburger:innen von Hamburgs 105. Stadtteil gehört. Das ist nur eine prÀgnante Zahl aus der regionalen Forsa-Umfrage, die die IBA Hamburg in diesem Jahr zu Themen der Stadtentwicklung und Wohnen in Auftrag gegeben hatte. Im August 2023 nahmen insgesamt 1.003 Befragte (online und am Telefon) im Alter zwischen 18 und 65 Jahren an der reprÀsentativen Umfrage teil.

Die Forsa-Ergebnisse wurden auf der Jahrespressekonferenz am 30. November auf dem IBA DOCK von GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kay GĂ€tgens gemeinsam mit Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein und Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann vorgestellt.

Auf die Frage, womit Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder am meisten verbunden wird, antworteten die Teilnehmer:innen: Neuer Stadtteil (17 Prozent), Im GrĂŒnen (14 Prozent), moderne Stadtentwicklung (12 Prozent), Bauvorhaben (11 Prozent), neuer Wohnraum (10 Prozent), NĂ€he zur Elbe/wassernah (10 Prozent), zu Lasten von Natur und Landwirtschaft (8 Prozent) und wenig Autoverkehr (7 Prozent). Deutlich weniger wird Oberbillwerder mit kontroversen Debatten (5 Prozent) und einer sogenannten „Ghettobildung“ (2 Prozent) in Verbindung gebracht.

Kay GĂ€tgens, GeschĂ€ftsfĂŒhrer IBA Hamburg: „Die Forsa-Umfrage zeigt, dass wir mit unseren Planungen fĂŒr einen autoarmen Stadtteil mit Mobility Hubs, der optimal an den ÖPNV angebunden ist, auf dem richtigen Weg sind. Dieses resultiert auch aus unserem intensiven Beteiligungsprozess, den wir von Anfang an mit den BĂŒrger:innen gemeinsam umgesetzt haben.“

Bei der Frage „Wie wichtig ist Ihnen eine gute ÖPNV-Anbindung fĂŒr Ihre tĂ€glichen Wegstrecken“ antworten 65 Prozent der Befragten mit „sehr wichtig/wichtig“. Bei Nicht-Autobesitzer:innen sind das sogar 85 Prozent und bei Autobesitzer:innen immer noch 57 Prozent.

FĂŒr die Planungen von Stadtteilen wie Oberbillwerder ist auch eine Frage nach den allgemeinen WohnbedĂŒrfnissen in Hamburg von hoher Bedeutung. Bei der Wahl des Wohnorts ist den Befragten eine gute Infrastruktur mit Einzelhandel, Gastronomie und medizinische Versorgung (84 Prozent) am wichtigsten. Danach folgt eine gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (82 Prozent) und die NĂ€he zur Natur & QualitĂ€t der Umwelt (76 Prozent). Hier waren Mehrfachnennungen bei den Antworten möglich.

Die reprĂ€sentative Forsa-Befragung lieferte auch Erkenntnisse auf die Frage, was die Befragten sich unmittelbar vor der eigenen HaustĂŒr am meisten wĂŒnschen. Hier liegt der Wunsch nach „Natur und GrĂŒn“ mit 75 Prozent weit vor Restaurants und GeschĂ€ften (18 Prozent) und ParkplĂ€tzen (10 Prozent). Autobesitzer:innen wĂŒnschen zu 12 Prozent ParkplĂ€tze, bei Nicht-Autobesitzer:innen sind es nur 2 Prozent.

Hier finden Sie die Pressemeldung und die detaillierten Ergebnisse der Forsa-Umfrage.

Foto © IBA Hamburg / Arne von Maydell
02

Öffentliche Auslegung fĂŒr B-Plan Oberbillwerder startet

Der Stadtentwicklungsausschuss des Bezirksamts Bergedorf hat in seiner Sitzung am 9. November 2023 der Veröffentlichung des Bebauungsplanentwurfs fĂŒr den neuen Stadtteil Oberbillwerder zugestimmt. Die Planbezeichnung lautet Billwerder 30 / Bergedorf 120 / Neuallermöhe 2 / LohbrĂŒgge 95. Das Bezirksamt Bergedorf veröffentlicht den Bebauungsplanentwurf nun gemĂ€ĂŸ § 3 Absatz 2 des Baugesetzbuches im Internet. Das Plangebiet umfasst neben FlĂ€chen nördlich der S-Bahn-Station Allermöhe auch FlĂ€chen am Mittleren Landweg und am Ladenbeker Furtweg.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet vom 8. Dezember 2023 bis zum 8. Februar 2024 statt. WĂ€hrend dieser Zeit ist der Entwurf online unter https://bauleitplanung.hamburg.de sowie im Bezirksamt Bergedorf, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Wentorfer Straße 38 a, Raum 004, zugĂ€nglich. BĂŒrger:innen haben die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen elektronisch ĂŒber die genannte Website oder schriftlich an das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung zu ĂŒbermitteln. Das Fachamt steht darĂŒber hinaus nach Vereinbarung fĂŒr persönliche Beratungen zur VerfĂŒgung.

Zu den veröffentlichten Unterlagen gehören auch umweltrelevante Informationen wie Gutachten und ein zusammenfassender Umweltbericht mit Beschreibungen und Bewertungen der Umweltauswirkungen durch die Planung sowie Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen zu verschiedenen SchutzgĂŒtern.

Plan © IBA Hamburg
03

Wettbewerb fĂŒr Tunnel-Kunstwerk entschieden

Derzeit entsteht im westlichen Bereich der S-Bahnstation Neugraben eine neue PersonenunterfĂŒhrung, die als zusĂ€tzlicher Bahnhofszugang und neue Quartiersachse zwischen dem Neubauquartier Vogelkamp Neugraben und dem bestehenden Zentrum Neugrabens dient. Der kĂŒnstlerische Wettbewerb zur Gestaltung des Tunnels wurde nach erfolgreicher BĂŒrger:innenbeteiligung von einer Jury entschieden.

Insgesamt hatten sich fĂŒnf KĂŒnstler:innen um die farbliche Gestaltung der UnterfĂŒhrung im Vogelkamp Neugraben beworben. Durchgesetzt hat sich der Hamburger Street Art KĂŒnstler 1010, gesprochen „TenTen“. Er ist in den vergangenen Jahren zu einem international gefragten KĂŒnstler avanciert, bekannt durch seine GemĂ€lde von Löchern und Portalen an HĂ€usern und WĂ€nden.

Mirko Reisser, Graffiti-KĂŒnstler, Kurator und Experte fĂŒr Urban Art: „Wir haben es uns mit unserer Entscheidung nicht leicht gemacht. Am Ende hat sich mit ‚1010‘ ein weltweit erfolgreicher KĂŒnstler aus Hamburg durchgesetzt. Sein Ansatz bietet einen idealen Bezug zu diesem Ort als modernes Portal in die UnterfĂŒhrung. Die Passant:innen werden durch seine kĂŒnstlerische Gestaltung auf eine Reise in eine neue Dimension geschickt.“

Mit der Umsetzung des Gestaltungsentwurfs des KĂŒnstlers 1010 entsteht ein optisch einzigartiges Bahnhofsportal, welches ein verbindendes Element zwischen dem alten Stadtteil Neugraben und dem neuem Quartier Neugraben Vogelkamp bildet, begrĂŒndet die Jury ihre Entscheidung. Der ausgewĂ€hlte Entwurf wird im gesamten Tunnelbereich von 1010 persönlich vor Ort realisiert.

Hier können Sie weiterlesen

Foto © 1010
04

Carsharing in Neugraben Fischbek geht weiter

Gute Nachrichten fĂŒr die MobilitĂ€tsangebote im Vogelkamp Neugraben und im Fischbeker Heidbrook. Mit UnterstĂŒtzung der IBA Hamburg und der Behörde fĂŒr Verkehr und MobilitĂ€tswende (BVM) betreibt der Verein Dorfstromer e.V. ab sofort ein Carsharing-System mit Elektrofahrzeugen in beiden Quartieren. Schon jetzt ist ein E-Fahrzeug am Standort Fischbeker Heidbrook – auf dem Parkplatz des Supermarktes – verfĂŒgbar. Voraussichtlich innerhalb der kommenden zwei Wochen wird ein weiteres E-Fahrzeug am Standort Vogelkamp Neugraben (am mittleren Quartiersplatz, auf dem Parkplatz des GebĂ€udes „Zum Wachtelkönig 29a“) verfĂŒgbar sein. Die Fahrzeuge können fĂŒr eine GebĂŒhr von 5 €/h genutzt werden. Alle Infos zum Angebot finden Sie hier. https://dorfstromer.de/fahrzeuge-tarife

Die IBA Hamburg und der Dorfstromer e.V. informieren am Donnerstag, den 14. Dezember, um 19:00 Uhr, im BGZ SĂŒderelbe ĂŒber das neue Angebot: Wie funktioniert die Mitgliedschaft im Verein, wie kann ich ein Auto entleihen, etc.? Außerdem sucht der Dorfstromer e.V. dringend nach engagierten Mitgliedern, die dem Verein ehrenamtlich helfen – z.B. als Pate/Patin fĂŒr ein Fahrzeug. Wir freuen uns ĂŒber Ihr Erscheinen.

Das BGZ SĂŒderelbe befindet sich in direkter NĂ€he zur S-Bahn-Station Neugraben, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg (im „VIP-Raum“).

Foto © IBA Hamburg / Karim Edzards
05

QuartiersplÀtze bekommen neue Namen

Am 7. November gaben Kay GĂ€tgens, GeschĂ€ftsfĂŒhrer IBA Hamburg GmbH und Sophie Fredenhagen, Leiterin Bezirksamt Harburg im Beisein der Presse die neuen Namen des großen Parks und der QuartiersplĂ€tze im Vogelkamp Neugraben bekannt. Auf robusten Hinweisschildern sind neben den Bezeichnungen „Merlinplatz“, „Wachtelkönigplatz“, „Johannisplatz“ und dem „Königswiesen Park“ weitere nĂŒtzliche Informationen zu finden.

Im Vogelkamp Neugraben hat die IBA Hamburg seit 2014 zusĂ€tzlich zum bereits bestehenden zentralen Park drei kleinere QuartiersplĂ€tze geplant und gestaltet. Alle vier FlĂ€chen waren bisher namenslos. Zur Findung von passenden Namen waren alle Neugrabener:innen aufgerufen. Die BĂŒrger:innenbeteiligung wurde von der IBA Hamburg vorbereitet und durchgefĂŒhrt. Sie lief vom 9. bis 29. Mai 2022 und war digital oder per Postkarte möglich. Mehr als 110 Namensideen fĂŒr den großen Park und noch einmal rund 60 VorschlĂ€ge fĂŒr die QuartiersplĂ€tze gingen aus dem öffentlichen Aufruf ein.

Hier können Sie weiterlesen

Foto © IBA Hamburg / Xhafer Syla
06

Podcast ĂŒber Hamburger Perlen

Hamburger Wohnstifte sind eine ideale Lösung fĂŒr Ă€ltere Menschen mit kleinem Geldbeutel. Die Hansestadt verfĂŒgt ĂŒber eine historisch gewachsene Wohnstiftkultur mit ĂŒber 100 unterschiedlichen Stiftungen, die bezahlbare Mieten fĂŒr ca. 8.000 bis 10.000 Wohnungen anbieten. So entstanden ĂŒber die ganze Stadt verteilt GebĂ€ude fĂŒr beispielsweise Seefahrerwitwen, Waisen, unversorgte Frauen oder Ă€ltere KĂŒnstler mit niedrigem Einkommen. „Der Schwerpunkt vieler Wohnstifte ist tatsĂ€chlich die Vermietung von Wohnraum an Ă€ltere Menschen“, erlĂ€utert Christina Baumeister, Sprecherin des Hamburger BĂŒndnis fĂŒr Wohnstifte im aktuellen Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“.

Im GesprĂ€ch mit Sabine de Buhr von der IBA Hamburg wird deutlich, dass Wohnstifte nicht nur ĂŒber einen umfĂ€nglichen Bestand verfĂŒgen, sondern auch neue Wohnungen zumeist auf ihren eigenen GrundstĂŒcken bauen. DarĂŒber hinaus wollen vier Stiftungen gemeinsam im Wilhelmsburger Rathausviertel ca. 200 Wohnungen fĂŒr unterschiedliche Zielgruppen errichten. Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung liege aber in der Sicherung der Existenz der Vielfalt der Wohnstifte. Diese mĂŒssen zeitgemĂ€ĂŸ weiterentwickelt werden insbesondere im Bereich der Barrierefreiheit und der energetischen Ausstattung, erlĂ€utert Christina Baumeister.

Die IBA Hamburg-Podcasthörer:innen erfahren auch, wie man sich um Wohnraum bewerben kann. Wie ĂŒberall gilt hier: „Es gibt immer mehr Bewerbungen als Wohnungen."

Diesen und alle weiteren Podcasts finden Sie in unserer Mediathek

Foto © Christina Baumeister
07

Das war der Projektdialog Georgswerder

Beim diesjĂ€hrigen Projektdialog Georgswerder in die GaststĂ€tte Kupferkrug bot IBA-Projektkoordinator Ronny Warnke in seiner PrĂ€sentation einen RĂŒckblick auf den abgeschlossenen Bau von Straßen, Wegen und Leitungen. ErlĂ€utert wurden die diesjĂ€hrigen GrundstĂŒcksvergaben fĂŒr eine neue Kita, 23 EinfamilienhĂ€user sowie Reihen- und MehrfamilienhĂ€user. Insgesamt entstehen rund 190 neue Wohneinheiten. IBA Hamburg GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kay GĂ€tgens fĂŒhrte durch den Abend und beantwortet gemeinsam mit Ronny Warnke und Baudezernent Gordon Nelkner vom Bezirksamtsamt Hamburg-Mitte die vielfĂ€ltigen Fragen der Anwesenden. Themen waren u. A. Nahversorgung, LĂ€rmschutz, ParkplĂ€tze, GewĂ€sserpflege, Energieversorgung sowie zur weiteren Entwicklung Georgswerder.

Die PrÀsentation der Veranstaltung finden Sie hier zum Download.

Foto © IBA Hamburg
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