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Ausgabe 05/2026

NEWSLETTER

01

Bebauungsplan fĂĽr die Fischbeker Reethen festgestellt

Mit der Feststellung des Bebauungsplans Neugraben-Fischbek 67 „Fischbeker Reethen“ am 15. April 2026 ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung eines neuen, zukunftsorientierten Stadtquartiers im Hamburger Süden erreicht worden.

02

Die temporäre Stadtteilschule „Reethendorf“

Bevor in den Fischbeker Reethen der neue Schulbau realisiert wird, zieht die Stadtteilschule zunächst in ein temporäres Zuhause: Ab Sommer 2026 beginnt der Schulbetrieb im „Reethendorf“ am Standort Am Aschenland 9a. 

03

Erdbauaktivitäten im Wilhelmsburger Rathausviertel

Das neue Quartier auf der Elbinsel nimmt deutlich Gestalt an, seitdem Bagger und Laster den Abtrag des alten Dammes der Wilhelmsburger ReichsstraĂźe vorantreiben und den Sand als Grundlage fĂĽr die BaustraĂźen verteilen.

04

Aktueller Podcast: Weniger Autos, mehr Stadt

Wie fĂĽhlt sich Stadt an, wenn Mobilität nicht stresst, sondern Freiheit schafft? In „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht Mobilitätsexpertin Katja Diehl darĂĽber, wie weniger Autos Platz machen fĂĽr Begegnung, Teilhabe und echte Lebensqualität. 

05

Einladung zum Projektdialog Fischbeker Reethen

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, von 18.30 bis 20 Uhr, findet der diesjährige Projektdialog für das Projektgebiet Fischbeker Reethen in der Aula der Grundschule Ohrnsweg, Ohrnsweg 52, statt.

06

Architektur entdecken – direkt vor Ort

Der 11. Hamburger Architektur Sommer bietet dieses Mal wieder zwei fachkundige, verständliche und unterhaltsame Quartiersrundgänge der IBA Hamburg an. Am 4. Juni in Georgswerder und am 11. Juni im Vogelkamp Neugraben.

07

Jobangebote bei der IBA Hamburg

Zum nächstmöglichen Eintrittstermin suchen wir neue Mitarbeiter:innen für unser Team.

01

Bebauungsplan fĂĽr die Fischbeker Reethen festgestellt

Mit dem Bebauungsplan wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung des neuen Stadtquartiers „Fischbeker Reethen“ geschaffen. In den kommenden Jahren wird hier ein lebendiges, urbanes und zugleich grünes Stadtquartier durch die IBA Hamburg entstehen, das einen wichtigen Beitrag zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums in Hamburg leistet.

Dem nun abgeschlossenen Bebauungsplanverfahren ging ein mehrjähriger, intensiver Planungs- und Beteiligungsprozess voraus. Seit der Einleitung des Verfahrens im Jahr 2016 wurden zahlreiche Verfahrensschritte durchlaufen, darunter mehrere Beteiligungen der Träger öffentlicher Belange, eine öffentliche Plandiskussion, die öffentliche Auslegung sowie erneute, eingeschränkte Beteiligungen im Jahr 2025. Mit der Genehmigungsprüfung im Februar 2026, der Feststellung im April 2026 und der abschließenden Veröffentlichung im Hamburgischen Gesetzes- und Verordnungsblatt am 5. Mai 2026 konnte das Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden.

Weitere Informationen zum Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 67 finden Sie hier.
Quelle: Pressemitteilung des Bezirksamts Harburg vom 6. Mai 2026

Visualisierung © IBA Hamburg / MOKA studio
02

Die temporäre Stadtteilschule „Reethendorf“

Im Quartier Fischbeker Reethen entsteht ein neuer Schulstandort für eine Stadtteilschule. Bis es aber so weit ist, wird am Standort Am Aschenland 9a ab Sommer 2026 das sogenannte „Reethendorf“ den Schulbetrieb aufnehmen – ein flexibler, wachsender Campus, der auf die Entwicklung des Stadtteils zugeschnitten ist.

Für das „Reethendorf“ werden mobile Klassenanlagen (MoKl) errichtet, die alle Funktionen einer vollwertigen Stadtteilschule abbilden. Insgesamt entstehen sieben Anlagen, in denen nicht nur Klassenräume untergebracht sind, sondern auch Fachräume, Verwaltungsbereiche, eine Mensa sowie Gemeinschaftsflächen für das schulische Miteinander. Die Gebäude sind funktional geplant und bieten die notwendige Flexibilität für einen Schulstandort, der sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

Der Umzug der Stadtteilschule an den neuen Standort ist fĂĽr Juli 2026, kurz vor den Sommerferien, vorgesehen. Mit dem Beginn des Schuljahres 2026/2027 startet dort offiziell der Unterrichtsbetrieb.

Zum Schulstart ziehen die Jahrgänge 5, 6 und 7 gemeinsam ins „Reethendorf“. Das entspricht rund 284 Schülerinnen und Schülern. In den folgenden Jahren wächst die Schule weiter: Jährlich kommt ein neuer Jahrgang mit voraussichtlich etwa 92 Schülerinnen und Schülern hinzu – ganz entsprechend dem Aufbau einer klassischen Stadtteilschule.

Der Schulstandort ist bewusst dynamisch angelegt. Zum Schuljahr 2026/2027 werden zunächst fünf mobile Klassenanlagen (inkl. Mensa und Verwaltung) errichtet. In den darauffolgenden Jahren bis 2029 kommt jeweils eine weitere Anlage hinzu, sodass der Campus schrittweise mit der Schule mitwächst. Für den Schulsport erhält der Standort zusätzlich eine Zwei‑Feld‑Traglufthalle, die den Schülerinnen und Schülern ausreichend Raum für Bewegung und Sport bietet.

Das „Reethendorf“ ist als temporärer Schulstandort konzipiert. Sobald die neue, dauerhafte Stadtteilschule „In den Reethen“ in den Fischbeker Reethen fertiggestellt ist, wird der Standort vollständig zurückgebaut. Anschließend geht die Entwicklung des Areals weiter.

Vorplanung © Tim Corvin Kraus Landschaftsarchitekten I AKHH BDLA
03

Erdbauaktivitäten im Wilhelmsburger Rathausviertel

Auf der Baustelle im Wilhelmsburger Rathausviertel wird derzeit nicht an Fassaden oder Plätzen gearbeitet, sondern an der tragfähigen Basis für ein ganzes Quartier.

Der alte Damm der Wilhelmsburger Reichsstraße, jahrzehntelang eine harte Zäsur im Stadtraum, wird Schritt für Schritt zurückgebaut. Was früher trennte, schafft nun Raum für Straßen, Leitungen, Grünzüge und öffentliche Plätze. Infrastruktur und Freiraum werden hier von Anfang an zusammengedacht.

Auf rund 32 Hektar entsteht die technische und landschaftliche Grundlage fĂĽr etwa 1.900 Wohnungen. Damit Gebäude, Wege und Freiflächen langfristig funktionieren, wird der Boden aktuell aufwendig vorbereitet: Verrohrungen ordnen den Wasserhaushalt, Vertikaldrainagen beschleunigen die Setzung, Ăśberlasten mit BigBags simulieren spätere Belastungen. Präzise Messungen ĂĽberwachen jeden Millimeter Bewegung. 

Kay Gätgens, Geschäftsführer IBA Hamburg: „Das ist noch keine sichtbare Stadt, aber eine entscheidende Maßnahme. Ohne stabile Infrastruktur kein lebendiger Freiraum, ohne sauberen Baugrund keine qualitätsvollen Straßen und Plätze. Das Wilhelmsburger Rathausviertel zeigt exemplarisch, wie Quartiersentwicklung heute funktioniert: Erst werden alte Barrieren abgetragen, dann werden Infrastruktur und Freiraum neu aufgebaut – als robustes Gerüst für das urbane Leben von morgen.“

Foto © IBA Hamburg / Arne von Maydell
04

Aktueller Podcast: Weniger Autos, mehr Stadt

Wie verändert sich unsere Stadt, wenn Mobilität neu gedacht wird, und welche Rolle spielen Lebensqualität, Teilhabe und gerechter Zugang zum öffentlichen Raum dabei?

In dieser Podcastfolge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, mit der Mobilitätsexpertin, Autorin und Podcasterin Katja Diehl über Flächengerechtigkeit und darüber, wie Mobilitätsangebote Städte lebenswerter machen können. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche strukturellen Voraussetzungen nötig sind, damit weniger Autoverkehr nicht als Verzicht, sondern als Gewinn wahrgenommen wird und welche Erfahrungen aus europäischen Städten Orientierung geben können.

Katja Diehl richtet den Blick dabei konsequent auf die Perspektiven der Menschen im Alltag: „Für mich ist der Mensch erst frei, wenn er eine Wahl hat.“ Sie plädiert dafür, Mobilität stärker als gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen: „Mobilität darf nicht davon abhängen, dass man ein Auto hat.“ Und sie macht deutlich, welches Potenzial in der Umverteilung von Stadtraum liegt: „Viele Dinge, die die Stadt stressig machen, kommen vom Autoverkehr.“

Im Gespräch geht es auĂźerdem um neue Quartierskonzepte und um internationale Beispiele, die zeigen, wie konsequente Veränderungen gelingen können. Dabei wird deutlich: Wenn öffentliche Räume neu gedacht werden, entstehen Orte der Begegnung. Katja Diehl dazu: „FĂĽr mich ist die Stadt der Zukunft Nukleus von Demokratie.“ 

Diese und weitere Podcastfolgen hören Sie in unserer Mediathek und auf den bekannten Portalen.

Foto © Dora Janowska
05

Einladung zum Projektdialog Fischbeker Reethen

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Quartier Fischbeker Heidbrook entwickelt die IBA Hamburg in den nächsten Jahren das Wohn- und Arbeitsquartier Fischbeker Reethen.

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, von 18.30 bis 20 Uhr, findet der diesjährige Projektdialog in der Aula der Grundschule Ohrnsweg, Ohrnsweg 52, statt.

Nach einer Begrüßung durch IBA Hamburg Geschäftsführer Kay Gätgens und Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Hamburg-Harburg, wird Philippa Dorow, Leiterin Quartiersentwicklung bei der IBA Hamburg, über die aktuellen Maßnahmen und Planungen im Quartier berichten.

Alle Interessent:innen sowie Anwohner:innen sind herzlich eingeladen im Anschluss Fragen zu stellen.

Foto © IBA Hamburg / Arne von Maydell
06

Architektur entdecken – direkt vor Ort

Der Hamburger Architektur Sommer wird seit 1994 alle drei bis vier Jahre ausgetragen und ist eine feste Größe im Hamburger Kulturleben. Er ist Plattform für eine Vielzahl von Veranstaltungen unterschiedlicher Formate zu Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Stadtentwicklung und Ingenieurbau unter Einbeziehung aller künstlerischen Disziplinen.
 
Das umfangreiche und vielfältige Programm wird von Architekturbüros, Berufsverbänden, Museen, Behörden, Galerien, Vereinen, Hochschulen und Einzelpersonen gestaltet. Das interdisziplinäre Programm des 11. Hamburger Architektur Sommers mit rund 300 Veranstaltungen richtet sich an ein (bau)kulturinteressiertes Publikum.
 
Die IBA Hamburg richtet in diesem Jahr zwei Quartiersrundgänge aus. Diese werden beide von Ronny Warnke, Leitung Quartiersentwicklung Vogelkamp Neugraben/Wilhelmsburg, fachlich unterhaltsam gefĂĽhrt. 
 
• Rundgang Georgswerder am 4. Juni 2026, von 17 bis 18 Uhr. Anmeldung  

• Rundgang Vogelkamp Neugraben am 11. Juni 2026, von 17 bis 18 Uhr. Anmeldung 

Auf den jeweiligen Rundgängen durch die Quartiere erläutert Ronny Warnke die Planungen und Maßnahmen der vergangenen Jahre und gewährt einen Ausblick auf künftige Schritte. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Grafik © Bureau Johannes Erler
07

Jobangebote bei der IBA Hamburg

Zum nächstmöglichen Eintrittstermin sucht die IBA Hamburg neue Teamkolleg:innen: eine/n Justiziar:in (m/w/d) oder Syndikusrechtsanwalt:in (m/w/d), eine/n IT-Generalist:in / IT-Systemmanager:in (m/w/d), eine/n Projektmanager:in Vertrieb (m/w/d), eine Projektleitung Tiefbau (m/w/d) sowie Studentische Mitarbeiter:innen. Auf unserer Website finden Sie ausführliche Informationen und laufend weitere Jobangebote.

Foto © IBA Hamburg / Arne von Maydell
IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg
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