IBA Hamburg Newsletter
Im Browser öffnen
IBA Hamburg Logo

Ausgabe 04/2026

NEWSLETTER

01

GroĂźes Interesse an inklusiven Quartieren

Rund 100 Gäste kamen am 24. März zur Informationsveranstaltung der IBA Hamburg in die Patriotische Gesellschaft und tauschten sich ĂĽber soziale Infrastruktur, neue Wohnformen und kommende Projekte aus. 

02

FĂĽnf Fragen an Lina Boysen

Wie bleibt Wärmeversorgung in neuen Quartieren klimafreundlich, bezahlbar und flexibel? Lina Boysen erklärt, wie die IBA Hamburg Wärme im Quartier neu denkt und warum Vielfalt dabei ein Vorteil ist. 

03

Heute Abend: Projektdialog Vogelkamp Neugraben

Der diesjährige Projektdialog findet ab 19 Uhr in der Aula der Ganztagsschule „Am Johannisland“ statt. Dann informieren die IBA Hamburg und der Bezirk Harburg über die neusten Entwicklungen im Quartier.

04

Podcast zur Stadtentwicklung in Wien

In der aktuellen Folge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ stellt sich die Frage: Was macht Wien zu einer der spannendsten Städte Europas, wenn es um leistbares Leben, Klimaanpassung und strategische Stadtentwicklung geht? 

05

Das war die Kontaktbörse für Baugemeinschaften

Die Kontaktbörse in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen informierte am 20. März zum Thema Baugemeinschaften in Wilhelmsburg und bot Interessierten die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen.

06

Jobangebote bei der IBA Hamburg

Zum nächstmöglichen Eintrittstermin suchen wir neue Mitarbeiter:innen für unser Team.

01

GroĂźes Interesse an inklusiven Quartieren

Rund 100 interessierte Gäste folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung „Inklusive Wohnformen und Einrichtungen in neuen Quartieren der IBA Hamburg“, die in der Patriotischen Gesellschaft stattfand. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie soziale Infrastruktur von Anfang an fest in neue Quartiere integriert werden kann.

Als städtische Projektentwicklungsgesellschaft entwickelt die IBA Hamburg rund 17.800 Wohneinheiten in Hamburg – etwa 40 Prozent der städtischen Wohnungsbaupotenziale. Ein zentraler Bestandteil dieser Arbeit ist der frühzeitige Aufbau vielfältiger Wohn‑ und Betreuungsangebote: für Kinder und Familien, für Menschen mit Unterstützungsbedarf sowie für Senior:innen. Entstehen sollen diese Angebote unter anderem in den neuen Quartieren in Wilhelmsburg, Neugraben-Fischbek und Bergedorf.

Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer die Teilnehmenden. In ihrem Grußwort unterstrich sie die Bedeutung inklusiver Wohn‑ und Betreuungsformen für Hamburgs wachsende Stadtquartiere. Anschließend gab die IBA Hamburg Einblicke in die aktuellen Projektgebiete und zeigte auf, welche sozialen und baulichen Qualitäten in den neuen Quartieren geplant sind. Vorgestellt wurde zudem die digitale Plattform „IBA Börse“, die künftig die Vernetzung zwischen Betreiber:innen sozialer Einrichtungen und zukünftigen Grundstücksentwickler:innen erleichtern soll. Ein Ausblick auf anstehende Grundstücksausschreibungen rundete die Agenda ab.

Beim offenen Austausch zum Abschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen und neue Impulse mitzunehmen – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an einer inklusiven Quartiersentwicklung in Hamburg.

Foto © IBA Hamburg / Bente Stachowske
02

FĂĽnf Fragen an Lina Boysen

Wie bleibt Wärmeversorgung in neuen Quartieren klimafreundlich, bezahlbar und zukunftssicher? Und warum lohnt es sich, Energie nicht nur gebäudeweise, sondern im Maßstab ganzer Quartiere zu denken? Lina Boysen, Ingenieurin für Energie- und Umwelttechnik und seit März 2021 bei der IBA Hamburg, verantwortet die Themen Energie, Wärmeversorgung und ökologische Nachhaltigkeit in den IBA Quartieren. Im Interview erklärt sie, wie moderne Wärmekonzepte funktionieren, warum Vielfalt ein Vorteil ist – und was andere Stadtteile daraus lernen können.

Die IBA Hamburg plant neue Quartiere für viele Jahrzehnte. Wie stellen wir sicher, dass die Wärmeversorgung langfristig klimafreundlich, resilient und bezahlbar bleibt – gerade mit Blick auf neue gesetzliche Vorgaben?

Lina Boysen: In allen drei großen IBA-Quartieren setzen wir konsequent auf quartiersweite Wärmenetze. Diese werden über langfristige Konzessionsverträge vergeben, die klare Qualitätsanforderungen festschreiben: den Einsatz erneuerbarer Energien und Abwärme, sehr niedrige CO₂ Emissionen, transparente Preisstrukturen und einen verbindlichen Dekarbonisierungspfad. Dieser beschreibt den geplanten Weg, wie Treibhausgas‑Emissionen Schritt für Schritt reduziert werden, um langfristig klimaneutral zu werden.

Wichtig ist dabei auch die Flexibilität: Unsere Konzepte sind modular aufgebaut und nutzen mehrere Wärmequellen. So können sie an neue gesetzliche Anforderungen oder technologische Entwicklungen angepasst werden, ohne das gesamte System neu erfinden zu müssen.

In Wilhelmsburg, den Fischbeker Reethen und Oberbillwerder kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Warum setzt die IBA Hamburg nicht auf eine Einheitslösung?

Lina Boysen: Weil jedes Quartier andere räumliche, städtebauliche und energetische Voraussetzungen mitbringt. Die Wärmenetze sind überall gesetzt, aber die konkreten Wärmequellen unterscheiden sich.

In Wilhelmsburg nutzen wir beispielsweise mitteltiefe Geothermie, in Oberbillwerder Abwasser und Luftwärme, in den Fischbeker Reethen Luftwärme. Allen gemeinsam ist der Einsatz großer Wärmepumpen, die vorhandene Potenziale vor Ort nutzen. Diese Vielfalt macht die Systeme robuster und am Ende auch effizienter.

Weiterlesen können Sie hier.

Foto © IBA Hamburg / Bente Stachowske
03

Heute Abend: Projektdialog Vogelkamp Neugraben

Heute Abend lädt die IBA Hamburg alle Interessierten herzlich zum Projektdialog Vogelkamp Neugraben ein. Der Austausch findet erneut in der Aula der Ganztagsschule „Am Johannisland“, Am Johannisland 4, von 19.00 bis ca. 20.30 Uhr statt.

Nach der Begrüßung durch Kay Gätgens, Geschäftsführer der IBA Hamburg, und Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Hamburg‑Harburg, gibt Ronny Warnke, Leitung Quartiersentwicklung Vogelkamp Neugraben, einen Überblick über den aktuellen Stand im Projektgebiet. Im Anschluss laden Thementische dazu ein, Fragen zu stellen, Anregungen zu teilen und direkt mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf den Austausch!

Die Präsentation finden Sie im Nachgang zum Projektdialog auf unserer Website.

Foto © IBA Hamburg / luftbilder.de
04

Podcast zur Stadtentwicklung in Wien

Mit dem Wienplan 2035 verfolgt die österreichische Hauptstadt einen konsequent integrierten Ansatz: Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität werden zusammen gedacht. Zusammen mit Gastgeberin Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, geben Maria Samek und Michael Rosenberger aus der Wiener Stadtplanung Einblicke in die Prinzipien und Herausforderungen. Dabei wird deutlich, wie umfassend Stadtentwicklung heute gedacht werden muss. „Es geht im Prinzip darum Orte zu schaffen, die wirklich lebenswert für die Bevölkerung sind und gleichzeitig auch einen Anspruch an Ressourcenschonung und Flächensparen haben“, beschreibt Maria Samek. Urbanität entstehe nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel von Dichte, Nutzungsmischung, Grünräumen und kurzen Wegen – im Bestand ebenso wie in neuen Stadtquartieren.

Gleichzeitig betont Michael Rosenberger die Bedeutung langfristiger Planung: „Wir wissen, wie das alles zusammenhängt, wir wissen, wie wir vorgehen wollen.“ Ein besonderer Fokus liegt auf dem Wiener Verständnis von „leistbarem Leben“, das weit über das Thema Wohnen hinausgeht. Rosenberger erklärt: „dass einfach das Leben ganz grundsätzlich für Normalbürger gut leistbar ist, auch ohne viel Geld in der Tasche haben zu müssen.“ Öffentliche Verkehrsmittel, frei zugängliche Grünräume, sichere Rad- und Fußwege sowie kommunale Angebote tragen dazu bei, dass Teilhabe im Alltag unabhängig vom Einkommen möglich bleibt.

Diese Podcastfolge zeigt anschaulich, wie strategische Planung Orientierung gibt, ohne starr zu sein – und warum gerade diese Mischung aus klaren Leitbildern und Flexibilität entscheidend für die Zukunft wachsender Städte ist.

Diese und weitere Podcastfolgen hören Sie in unserer Mediathek und auf den bekannten Portalen.

Foto © Stadt Wien / Andrew Rinkhy
05

Das war die Kontaktbörse für Baugemeinschaften

In einer Baugemeinschaft finden sich Menschen zusammen, die 
selbstgenutztes Wohneigentum schaffen wollen und dabei ihre Gemeinschaft wie auch die Nachbarschaft aktiv mitgestalten möchten. Aufgrund der positiven Effekte von Baugemeinschaften ist das Ziel der Stadt Hamburg, die Anteile in neuen Quartieren zu erhöhen. In den Projektgebieten der IBA Hamburg, insbesondere in Wilhelmsburg und Oberbillwerder, sollen jeweils bis zu 20% des Wohnungsbaus als Baugemeinschaften realisiert werden.

Am 20. März lud die Agentur für Baugemeinschaften zur Kontaktbörse in die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen ein. Auch die IBA Hamburg war mit einem Stand vertreten.

Das Sonderformat „Elbinsel im Fokus“ bot eine gute Gelegenheit, andere Interessierte kennenzulernen, Einblicke in laufende Baugemeinschaftsprojekte zu erhalten und mögliche Mitstreiter:innen zu treffen.

Foto © IBA Hamburg / Maike Lachenicht
06

Jobangebote bei der IBA Hamburg

Zum nächstmöglichen Eintrittstermin sucht die IBA Hamburg neue Teamkolleg:innen: eine/n Projektmanager:in Vertrieb (m/w/d), eine Projektleitung Tiefbau (m/w/d) sowie Studentische Mitarbeiter:innen. Auf unserer Website finden Sie ausführliche Informationen und laufend weitere Jobangebote.

Foto © IBA Hamburg / Arne von Maydell
IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg
www.iba-hamburg.de
‌ IBA Hamburg Instagram ‌ IBA Hamburg Linkedin

Sie erhalten diese Mail, weil Sie sich für unsere Newsletter angemeldet haben. Wenn Sie keine Nachrichten mehr erhalten möchten, können Sie sich jederzeit hier aus unserer Mailingliste austragen.
 

In diesem Newsletter werden KI-basierte Tools bei der Erstellung und Optimierung von Texten unterstützend eingesetzt. Abbildungen, die vollständig mit KI-basierten Tools erstellt wurden, kennzeichnen wir einzeln. Die Inhalte wurden vor Veröffentlichung durch Menschen geprüft.

Datenschutzerklärung