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Wie können Pflegeorte so in unsere StĂ€dte integriert werden, dass sie ein selbstverstĂ€ndlicher Teil des urbanen Lebens werden? In der neuen Podcastfolge âHallo Hamburg! Stadt neu bauenâ spricht Sabine de Buhr, StĂ€dtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, mit Katja Lohmann ĂŒber nichts Geringeres als die Zukunft der Pflege in einer wachsenden Stadt.
Pflege ist fĂŒr die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG weit mehr als Versorgung â sie ist sozialer Anker, Nachbarschaftsort und Teil urbaner IdentitĂ€t. Seit 2020 fĂŒhrt sie einen der gröĂten Pflegeanbieter Hamburgs mit 14 Standorten und rund 2.400 PflegeplĂ€tzen. âIch glaube, das ist das Grundproblem in der Pflege, dass man es sehr differenziert vom normalen Leben sieht, obwohl ja Altwerden und auch pflegebedĂŒrftig werden einfach mit dazugehört.â FĂŒr Katja Lohmann ist klar: Pflege muss als selbstverstĂ€ndlicher Teil des Lebens gedacht und generationenĂŒbergreifend sichtbar integriert werden.
Im GesprĂ€ch geht es zudem um Bezahlbarkeit, FachkrĂ€ftemangel und die Frage, wie Quartiere so geplant werden können, dass Ă€ltere und pflegebedĂŒrftige Menschen wirklich dazugehören â etwa durch Kitas im Haus, barrierefreie Wege und Parks, ambulante Angebote und neue Wohnformen. Dabei wird deutlich: Die Zukunft der Pflege entscheidet sich im Zusammenspiel von Stadtplanung, sozialer Infrastruktur, WLAN und gesellschaftlicher Haltung.
Dabei habe stationĂ€re Pflege hĂ€ufig ein Imageproblem. âEs spricht keiner darĂŒber, wie schön dieser Beruf ist und wie viel Freude er bereitetâ, sagt Lohmann mit Blick auf die öffentliche Wahrnehmung. Und sie ergĂ€nzt: âIch kenne keine Fernsehserie, wo man eine schöne Berichterstattung ĂŒber ein Leben in einer Pflegeeinrichtung zeigt.â
Diese und weitere Podcastfolgen hören Sie in unserer Mediathek und auf den bekannten Portalen.
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