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Temporäre Architektur für die lernende Stadt

Universität der Nachbarschaften

Universität der Nachbarschaften - Universität der Nachbarschaften, Bild: IBA Hamburg GmbH / René Reckschwardt Außenansicht - Universität der Nachbarschaften, Bild: IBA Hamburg GmbH / René Reckschwardt Die Universität der Nachbarschaften im Aufbau - Universität der Nachbarschaften, Bild: Von außen bei Nacht  - Universität der Nachbarschaften, Bild: Außenansicht Universität der Nachbarschaften -  - Universität der Nachbarschaften, Bild: Veranstaltung bei der Universität der Nachbarschaften - Universität der Nachbarschaften, Bild:

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Universität der Nachbarschaften

 


Mit der Universität der Nachbarschaften (UdN) besteht für die HafenCity Universität (HCU) Hamburg in Wilhelmsburg ein Arbeits- und Veranstaltungsort, der ebenso Raum des Lernens und Forschens ist wie ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Erfahrungen.


Bis 2013 erforscht das Projekt Universität der Nachbarschaften zeitgemäße Bildungsformen an der Schnittstelle von Kultur, Wissen und Stadtentwicklung. Den Ausgangspunkt der Auseinandersetzung bildete dabei eine gewöhnliche urbane Situation: ein seit Jahren ungenutztes und leerstehendes Gebäude, das ehemalige Gesundheitsamt des Stadtteils. Hier entwickelt die UdN seit zwei Jahren eigene Prinzipien des Studierens und Arbeitens und ein eigenes Curriculum, das die aktive Aneignung bearbeitet und in mehreren Bauabschnitten und im Rahmen verschiedener Semester konkret in die Substanz des Gebäudes eingreift.

Im Kontext weitreichender urbaner Transformationsprozesse geht es dabei auch um ein neues Verständnis von Wissensvermittlung und -produktion. Gestaltung von Stadt wird hier als vorhandenes bauliches, soziales, kulturelles und wirtschaftliches Geflecht untersucht. Im Zentrum steht dabei ein Nachhaltigkeitsbegriff, der die gegebene Situation – und nicht etwa nur die der Um- und Restnutzung des Gebäudes – aufgreift, um daraus neue Handlungsformen zu entwickeln. Ziel ist es, für spezifische Aufgaben des Planens und Bauens zu sensibilisieren. Das heißt auch: Nachhaltigkeit entsteht nicht nur mit und aus Dingen, sondern vor allem aus Beziehungen, aus Nachbarschaft. Seit 2009 finden regelmäßig Vorlesungen, Workshops und Veranstaltungen für Studierende in dem umgebauten, ehemaligen Gesundheitsamt statt. Flankiert von Nachbarschaftsfesten und einer jährlichen SummerSchool mit Studierenden aus allen Teilen der Welt ist somit ein lebendiger Ort des Studierens mitten in Wilhelmsburg entstanden, der intensive Kontakte zur Nachbarschaft des Reiherstiegviertels aufgebaut hat. Wer z. B. Lust am Improvisieren hat und ein beliebiges Instrument mitbringt, ist jeden Mittwoch ab 18 Uhr zum Wilhelmsburg Orchestra in der UdN herzlich willkommen.

Das Projekt Universität der Nachbarschaften ist eine Kooperation der HafenCity Universität Hamburg (HCU), der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg und Kampnagel Internationale Kulturfabrik. Es wird gefördert durch die Max Hoffmann GmbH & Co. KG.

 

 

Meilensteine des Projekts


•   seit 2008:
fortlaufender Umbau des Gebäudes durch Studierende der HCU

 

•   12.06.2009:
Eröffnung der Baustelle der UdN im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2009 mit einer Performance von God´s Entertainment, Wien

 

•   16.08.–28.08.2009:
1. Summer School 2009: »Urban trans_formations and meta_morphoses« mit ca. 30 internationalen Studierenden

 

•   16.08.–28.08.2010:
2. Summer School 2010: »Use Of “Art” Interventions For Participatory Planning In Urban Environments« mit ca. 25 internationalen Studierenden27.08.2010: Nachbarschaftsfest in der UdN

 

•   27.08.2010:
Nachbarschaftsfest in der UdN

 

•   Frühjahr 2011:
Planung und Bau von Garteninseln, Baumhäusern u.a. unter Beteiligung von Bewohnern und Kindern sowie Fachleuten

 

•   15.04.2011:

Frühlingsfest auf dem Rotenhäuser Feld


•   15.08.–27.08.2011:

3. Summer School 2011: »ClimateCultures or: The Survey of the Everyday« mit ca. 30 internationalen Studierenden

 

•   bis 2013:
laufender Umbau

 

•   Ende 2013:
Geplantes Ende des Projekts im Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamtes

 

 

 

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ADRESSE

Rotenhäuser Damm 30
21107 Hamburg

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KENNDATEN

Grundstücksfläche: 3.300 qm

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