Kreativität trifft Stadt
Kreatives Quartier Elbinsel
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PROJEKTSTRUKTUR
ANSPRECHPARTNERIN
IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 / 226 227-221
gerti.theis@iba-hamburg.de
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Kreatives Quartier Elbinsel
Die IBA Hamburg setzt auf die Kraft von Kunst und Kultur – für die Gestaltung von urbanen Räumen, die Schaffung von Teilhabe, sowie die Stärkung von Toleranz und Offenheit im gesellschaftlichen Miteinander. Mithilfe von künstlerischen und kulturellen Projekten sowie auf den Ort zugeschnittenen Angeboten für die Kreativwirtschaft soll eine Entwicklung angestoßen werden, die die Elbinseln langfristig in der Hamburger Kulturszene verankert.
Was ist das Kreative Quartier Elbinsel?
Die Voraussetzungen für ein Kreativlabor auf den Hamburger Elbinseln sind günstig. Mit ihrer interkulturellen Atmosphäre, ihren unentdeckten Freiräumen und ihrer stetig wachsenden Kreativszene bieten die Elbinseln den idealen Ort für die Erprobung neuer, experimenteller Arbeits- und Lebensmodelle. Hier stoßen vielfältige Lebensentwürfe aufeinander, erzeugen Reibung, aber auch kreative Energie. Mithilfe der IBA Hamburg soll hier ein Quartier entstehen, das inspirierende und experimentelle Freiräume bietet. Dabei sollen Existenz sichernde Arbeits- und Lebensbedingungen geschaffen werden, die für Künstler aber auch Menschen jenseits der üblichen Qualifikationsmuster gleichermaßen interessant sind und weit über 2013 hinaus fortwirken.
Die strukturwirksame Zusammenführung von Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft und Stadtentwicklung erprobt die IBA in fünf Handlungsfeldern:
1. Die Kunstplattform der IBA Hamburg setzt sich mit der räumlichen und sozialen Rolle der Elbinseln auseinander. Als dauerhaftes, kuratiertes Format bietet sie lokalen, regionalen und internationalen Kulturschaffenden eine verlässliche Aktionsplattform für ihr künstlerisches Wirken.
2. Das Handlungsfeld der Kreativwirtschaft fördert klassische Akteure des Sektors, ergänzt um unkonventionelle Allianzen: In der Projektreihe „Kunst macht Arbeit“ entstehen neuartige Bündnisse von Künstlern und Kreativen mit Qualifizierungsträgern, Menschen ohne Arbeit oder Non-Profit-Organisationen.
3. Mit der nachhaltigen Infrastrukturförderung Räume für die Kunst sollen kreative Strukturen vor Ort gefestigt und ausgebaut werden.
4. Die besondere Einbindung der Menschen in Wilhelmsburg und auf der Veddel steht im Fokus der Projekte der kulturellen Vielfalt.
5. Ergänzt und reflektiert werden alle Formate vom Labor für Kunst und Stadtentwicklung - einer Plattform, die Künstler und Kulturschaffende mit Stadtplanern, Bürgern und Wissenschaftlern zusammenbringt.
Das Buch: Kreativität trifft Stadt
Das Buch „Kreativität trifft Stadt“ beschreibt die 2008 bis 2010 angestoßenen Einzelprojekte der IBA Hamburg, zeigt aber auch Probleme bei deren Entwicklung auf. In reflektierenden Beiträgen hinterfragen Adrienne Göhler, Martin Heller, Klaus R. Kunzmann und viele weitere Fachleute die theoretische und strategische Ausrichtung der IBA-Konzeption in Bezug auf ihre Strukturwirksamkeit und setzen sie in Relation mit vergleichbaren Formaten im In- und Ausland.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Welche Ziele sind mit der Debatte der „Kreativen Stadt“ verbunden? Welche Rolle kommt der Kreativwirtschaft, welche der Kunst zu? Gibt es Steuerungsmöglichkeiten, um „kreative urbane Milieus“ zu initiieren? Und sind diese für die Elbinseln Hamburgs anwendbar?
Kreativität trifft Stadt.
Zum Verhältnis von Kunst, Kultur und Stadtentwicklung im Rahmen der IBA Hamburg
Herausgeber: IBA Hamburg
240 Seiten mit 85 farb. Abbildungen
Euro 18.00
ISBN: 978-3-86859-095-1
IBA KULTUR CAFÉ
Revisited: Linz09 und RUHR.2010
(Bau)kulturelle Großformate wie die Kulturhauptstadt Europas oder Internationale Bauausstellungen erfreuen sich seit vielen Jahren einer großen Popularität. Sie werden gezielt für die stadtplanerische sowie kulturelle Entwicklung für Städte und Regionen eingesetzt. Doch was bleibt nach den Kraftanstrengungen der Projekte zurück?
Als neue Diskussionsreihe der IBA Hamburg widmete sich das IBA KULTUR-CAFÉ am 7. September 2011 der Nachhaltigkeit und Strukturwirksamkeit (bau)kultureller Großprojekte. Unter dem Titel „Revisited: Linz09 und RUHR.2010“ stellte die Veranstaltung die Kulturhauptstädte Linz09 und RUHR.2010 in eine Diskussion mit der IBA Hamburg.
Es diskutierten: Martin Heller, Heller Enterprises, Zürich / Intendant Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer RUHR.2010 GmbH / Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg GmbH
Moderation: Markus Heidmeier, freier Journalist (u.a. Deutschlandradio und Zeit Online) / Mitbegründer Kooperative Berlin
Neu: Kulturspaziergänge ab April 2012
Lokale Kulturmacher wie Mathias Lintl (Soulkitchen Halle) und Marco Antonio Reyes Loredo (Konspirative Küchenkonzerte) zeigen ab sofort einmal monatlich die vielen kulturellen Facetten der Elbinseln. Je nach Gusto des Guides wird es historisch, populär, künstlerisch oder alltagskulturell. Mit von der Partie: das Kunst-und-Kultur-Team der IBA, Gerti Theis und Constanze Klotz.
Nächster Termin: 28. April 2012, 17.00 Uhr
Radtour mit Mathias Lintl. Mathias Lintl ist Kultur- und Umweltwissenschaftler, Projektentwickler, Orteaufspürer, Zwischennutzer, Veranstalter der Soulkitchen Halle, bekannt aus dem Film von Fatih Akin. Highlights der Tour: Veränderungen am Veringkanal und Großevents am Hafen.
Weiterführende Infos und Termine der Kulturspaziergänge finden Sie hier.
KENNDATEN
Die Projekte des Kreativen Quartiers finden dezentral auf den gesamten Elbinseln und in Kooperation mit verschiedenen Projektpartnern statt.