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Hier landet der Sprung über die Elbe

Harburger Binnenhafen

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Karen Pein
Bild von Karen Pein
IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 226 227-224
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Harburger Binnenhafen

 

 

Schon heute ist sie spürbar, die spezielle Mischung im Harburger Binnenhafen: Hafenbecken und Kanäle, moderne Architektur neben alten Hafen- und Speicherbauten mit ihrem typischen Charme. Im "channel hamburg" arbeiten High-Tech-Manager an neuesten Mikroelektonik-Anwendungen. Durch die IBA Hamburg erhält die schon bisher erfolgreiche Umwandlung des Hafenareals zu einem lebendigen Wohn- und Arbeitsquartier zusätzlichen Schub.

 

 

Der Harburger Binnenhafen vereint zwei unterschiedliche
Bereiche: den als „channel hamburg“ bekannten südlichen Bereich des
Binnenhafens zwischen Veritaskai und Karnapp sowie die Harburger
Schlossinsel, die ihren Namen vom hier einst stehenden Harburger Schloss
erhielt. An Eroberungen, Zerstörung und Wiederaufbau des späteren Renaissanceschlosses erinnert heute nur noch der sternförmige Umriss dieser lange gewerblich genutzten Hafeninsel.

Wie viele Hafenstandorte in Europa hatte Harburg seit 1980 stark unter dem Rückzug der hafengebundenen Industriebetriebe zu leiden. Ein tiefgreifender, überwiegend durch privates Engagement initiierter Strukturwandel setzte ein, der durch die Ansiedlung der nahegelegenen TU Hamburg-Harburg eine positive Wende nahm. Mit der TU war der Grundstein für die heutige Mischung aus Gewerbe, Gastronomie, Forschung und High-Tech gelegt, die den südlichen Teil des Binnenhafens bereits jetzt prägt und einmalig in ganz Norddeutschland ist.

Mit seinen vielen Wasserlagen, seiner Mischung aus modernen Neubauten und zum Teil denkmalgeschützten und sanierten Speicherbauten hat der „channel“ ein einmaliges Hafenflair. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach Wohnraum hier groß ist. Mit einer Kindertagesstätte begann der Ausbau der sozialen Infrastruktur im Binnenhafen. Die Entwicklung von neuen Wohnangeboten im südlichen Binnenhafen ist auch von Bezirk und Senat gewünscht und wird nun durch die IBA Hamburg vorangetrieben.

Der Arbeitsstandort Binnenhafen ist bereits jetzt ein quirliges Quartier mit maritimen Flair. Was noch fehlt sind Wohnungsangebote und ein attraktives Umfeld mit Freiräumen und Grünflächen. Dieses Manko wird durch verschiedene Infrastrukturmaßnahmen behoben:

Park auf der Schlossinsel: ein sternförmiger Park im Zentrum der Harburger Schlossinsel mit einer großen Spiel- und Liegewiese. In der Mitte des Parks steht der einzig erhaltene Teil des Harburger Schlosses.

Kanalplatz: Umgestaltung des Kanalplatzes zu einem vielfältig öffentlich nutzbaren Platz mit Wasserkante

Lotsekai: Gestaltung des Lotsekais als öffentliche Uferkante

Brücke über den Lotsekanal: ein Brückenneubau als weiterer Zugang zur Schlossinsel und Verbindung der neu gestalteten Räume Kanalplatz und Lotsekai

 


Aufgrund der großen Nachfrage nach Wohnraum, entstehen drei Neubauvorhaben mit insgesamt 370 Wohneinheiten:



Zwischen Harburger Schloßstraße und Kaufhauskanal gelegen wird ein schachbrettartiges Wohnquartier im Wechsel von bebauten Flächen und Freiräumen unter Berücksichtigung vorhandener Gebäude angelegt. Die Uferkante wird in Teilen öffentlich erlebbar.

Marina auf der Harburger Schlossinsel
Zwischen Park und Wasserkante entsteht ein exklusives Wohnquartier aus Miet- und Eigentumswohnungen. Der besondere Reiz dieses Wohnquartiers: Besucher sind willkommen. Entlang der Wasserkanten entstehen Stege, die von der Öffentlichkeit zum Spazierengehen und von den Bewohnern zum Festmachen ihrer Boote genutzt werden können.

Quartier am Park
Zwei neue Wohngebäude mit Miet- und Eigentumswohnungen werden den Park zukünftig im Süden einfassen. Auch hier steht der maritime Charakter im Vordergrund. Die Bewohner können mit Booten direkt in ihren Wasserkeller fahren.