Leben und Arbeiten mit Hafenflair
Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal
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PROJEKTSTRUKTUR
ANSPRECHPARTNERIN
IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 226 227-224
Karen.Pein@iba-hamburg.de
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Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal
Direkt am Kaufhauskanal im Harburger Binnenhafen befindet sich das Grundstück, das im Rahmen der IBA Hamburg zu einem attraktiven Wohnquartier in maritimer Umgebung entwickelt werden soll: Der momentane Bürostandort „Harburger Binnenhafen“ wandelt sich somit zu einem urbanen, quirligen und reizvollen Gebiet mit Büro- und Wohnnutzungen.
Denkmalgeschützte und zu bewahrende Hafen- und Speichergebäude säumen den Straßenrand der historischen Harburger Schloßstraße. Zur Unterstützung des Transformationsprozesses vom Bürostandort zum nutzungsgemischten Quartier soll am östlichen Ufer des Kaufhauskanals ein kleines Wohnquartier mit ca. 170 Wohneinheiten und einer Ladenzeile an der Harburger Schloßstraße auf dem knapp 11.450 m² großen Grundstück entstehen. Geplant sind Miet- und Eigentumswohnungen für junge Paare, Kreative und „empty nesters“. Im Westen grenzt das zu bebauende Grundstück auf voller Länge direkt an den Kaufhauskanal. Hier vermittelt die Mischung aus historischen Hafenbauten und modernen Neubauten ein einzigartiges maritimes Flair.
Anfang 2009 wurde der Startschuss für die konkrete Entwicklung des Quartiers gegeben: Im Rahmen eines IBA-Gutachterverfahrens erarbeiteten vier Architekturbüros neue Ideen für den Kaufhauskanal. Die Fachjury vergab den ersten Rang an die dänischen Architekten BIG – Bjarke Ingels Group aus Kopenhagen, die den Siegerentwurf in Zusammenarbeit mit dem Büro Topotek 1 Landschaftsarchitekten aus Berlin erarbeitet haben. Auf einer schachbrettartigen Struktur sollen am Kaufhauskanal attraktive Wohnbauten mit abwechslungsreichen Freiräumen entstehen. An die Stelle des historischen Satteldachs tritt ein über die gesamte Gebäudegrundfläche verlaufendes Schrägdach. Dabei erfolgt die Ausrichtung der Dachflächen zur Sonne, um maximale Energiegewinne zu erzielen. Die hohen Gebäudekanten richten sich zu den lärmbelasteten Seiten für maximalen Lärmschutz. Die Backsteine im Fassadenmaterial lassen Assoziationen an die in der Region traditionelle Bauweise zu. Die Gebäude geben somit innovative Antworten auf energetische Fragen sowie auf die Lärmemission des Planungsgebietes und verbinden gleichzeitig Tradition und zeitgenössische Ansprüche.
Meilensteine des Projekts
- Herbst 2011 Rückbau, archäologische Grabungen an der Harburger Schloßstraße und Kampfmittelsondierung
- Sommer 2012 Baubeginn 1. Bauabschnitt
- Sommer 2014 Fertigstellung 1.Bauabschnitt