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Der Haushalt als Energiespar-Labor

Hamburger Energiepartnerschaften

ANSPRECHPARTNERIN

Caroline König
Bild von Caroline König
IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg

Tel.: +49 (0) 40 / 226 227-119
Caroline.Koenig@iba-hamburg.de

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Hamburger Energiepartnerschaften

 

Die Hamburger Energiepartnerschaften werden als Teilprojekt des Zukunftkonzepts Erneuerbares Wilhelmsburg realisiert: In Partnerschaft mit teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern trägt es durch Aufklärung und konkretes Handeln zur Verringerung des Energieverbrauchs der Haushalte bei. Die Daten, die im Projektverlauf erhoben werden, helfen, den Beitrag zu ermitteln, den Hamburger Haushalte zum Klimaziel der Stadt Hamburg leisten können.


Das Projekt liefert Daten und Informationen zu den folgenden Fragestellungen:

  • Wie hoch ist der Energieverbrauch von Hamburger Haushalten?

  • Welche Einspar- und Effizienzpotenziale existieren?

  • Welche Investitionen sind erforderlich, um die Potenziale zu erschließen?

  • Wie informiert sind die Hamburger/innen über Energiesparen im Alltag?

 

Etwa 40 Haushalte aus dem Verein Kirchdorfer Eigenheimer e.V. haben mit Studierenden der Umwelttechnik von der HAW Hamburg sogenannte Energiepartnerschaften geschlossen und werden von ihnen bis März 2013 begleitet. Dann endet der Energiespar-Wettbewerb, den die Teilnehmer mit Unterstützung der Studenten untereinander austragen. Neben Strom stehen auch Wärme und Trinkwasser im Fokus. 

Die angehenden Umwelttechniker beraten die Teilnehmerhaushalte umfassend zum Thema Energiesparen und zeigen die enormen Potentiale des Handelns im Wohnalltag auf. Daher wird besonderer Wert darauf gelegt, dass alle Maßnahmen auch praktisch gut umsetzbar sind. Auch so lassen sich maximale Einsparpotenziale erschließen. Fällige Investitionen wie Sparduschköpfe oder neue energieeffizientere Haushaltsgeräte werden von der IBA Hamburg mit bis zu 500 Euro pro Haushalt gefördert. 

Zum Projektstart wird zunächst eine Bestandsaufnahme des Energie- und Wasserverbrauchs pro Haushalt erarbeitet. Gemeinsam mit den Hausbewohnern entwickeln die Studierenden  sodann passende Maßnahmenpakete zur Verringerung des bisherigen Verbrauchsniveaus – auch das Einüben energiebewussten Verhaltens zählt dazu. Als Hilfsmittel für die Energieberatung und zur Erfolgskontrolle werden für den Stromverbrauch die sogenannten Smart Meter eingesetzt. Der Verbrauch von Wärme und Trinkwasser wird herkömmlich protokolliert. Das Nutzerverhalten und -bewusstsein sowie versorgungsstrukturelle Merkmale erfassen die Studenten in Checklisten, Fragebögen und Begehungen vor Ort. Außerdem werden Energieabrechnungen bewertet und Temperatur- und Feuchtemessungen durchgeführt. 

Der Gesamtverbrauch eines Haushalts wird über die Projektlaufzeit dokumentiert, im IBA-Präsentationsjahr vorgestellt und im weiteren Verlauf für das Hamburger Klimaschutzkonzept genutzt, zum Beispiel durch eine Evaluation der eingesetzten Energiesparmaßnahmen.