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Stadt im Klimawandel

Stadt im Klimawandel


Neue Energien für die Stadt

Wie kann man Wachstum und Nachhaltigkeit verbinden? Das IBA-Leitthema STADT IM KLIMAWANDEL soll die große Frage nach einer klimaverträglichen Zukunft der Metropole beantworten.

Auf zwei Prozent der Erdoberfläche lebt über die Hälfte der Weltbevölkerung und verursacht dabei 80 Prozent der CO2-Emissionen – damit sind die Städte Hauptverursacher des Klimawandels. Aber sie sind auch Leidtragende, denn die meisten Städte befinden sich in Küstennähe und sind so vom Anstieg des Meeresspiegels, einer Folge des Klimawandels, bedroht. Als Hauptverursacher können die Städte aber auch am meisten gegen den Klimawandel ankämpfen. Sie müssen ihre Energieversorgung umstellen: weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energien.

Dezentral vor zentral

In den Städten kann die Energie besonders effizient direkt bei den Energieverbrauchern erzeugt werden. Die IBA hat daher für einen ganzen Stadtteil ein Energiekonzept zur Eigenversorgung der Gebäude erstellt. Zusätzlicher Energieimport in die Städte, zum Beispiel für die Industrie, kommt aus der Region und nicht primär aus neuen Megastrukturen wie Offshore-Windkraftanlagen. So bleiben Einkommen und Arbeitsplätze in der Stadt.

Klimaschutzkonzept weiter entwickeln

Die IBA-Projekte zum energieeffizienten Neubau, zur Sanierung des Gebäudebestandes und zur Erzeugung erneuerbarer Energien waren bis 2013 die ersten Schritte zur Realisierung des umfassenden Klimaschutzkonzeptes Erneuerbares Wilhelmsburg. Dieser Weg, besonders auch die Förderung der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes mit der „Prima-Klima-Anlage“, muss auch nach der IBA konsequent weitergeführt werden – damit die Vision eines klimaneutralen Stadtteils, als Vorbild für die Zukunft der Metropole, Realität wird.

Lesen Sie mehr zum Leitthema Klimawandel im zweiten Band der IBA Schriftenreihe "METROPOLE 2: Ressourcen".

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Film „Stadt im Klimawandel“
(3:34 Min)