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13.01.2012

IBA-Bildungsprojekt „Bildungszentrum Stübenhofer Weg“ mit IBA-Plakette ausgezeichnet

 

Heute, Dienstag, den 20. Dezember 2011 ab 15.00 Uhr erhält das Bildungszentrum Stübenhofer Weg als ein wichtiger Baustein der Bildungsoffensive Elbinseln die IBAPlakette, mit der ein IBA-Exzellenz-Projekt nach Fertigstellung ausgezeichnet wird. Das Bildungszentrum in Kirchdorf Süd inmitten einer Wohnanlage mit Hochhäusern ist nach einem Entwurf des Architekten Marc-Olivier Mathez, Hamburg, im Auftrag von Schulbau Hamburg und der GWG Gewerbe umgebaut und erweitert worden. Die Erweiterung besteht aus einem Neubau für Klassenräume, der Verwaltung mit einer Mensa, einer Doppelturnhalle sowie einem ergänzenden Empfangsanbau, der den Neubau mit dem Bestand verbindet. Der städtebauliche Entwurf basiert auf dem Wunsch der Schulen, die Isolation in der Randlage der Hochhaussiedlung zu überwinden und sich zum Stadtteil hin zu öffnen. Viel Tageslicht, eine spannende Architektur und ein cleveres Brandschutzkonzept ermöglichen neue offene Bildungsarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt der Grundschule und der Stadtteilschule soll das PraxisLernen sein: Lernen an realen, praktischen Aufgaben ab der ersten Klasse.

Hamburg, 20. Dezember 2011 – Das Bildungszentrum Stübenhofer Weg wird als IBAExzellenz-Projekt ausgezeichnet. „Der Entwurf des Architekten Marc-Olivier Mathez zeigt, dass mit intelligentem Städtebau und einer anspruchsvollen Architektur ein Bildungshaus zum dritten Pädagogen werden kann“, sagte IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg. Das Bildungszentrum in Kirchdorf Süd inmitten einer Wohnanlage mit Hochhäusern ist nun erweitert worden um einen Neubau für Klassenräume, der Verwaltung mit einer Mensa, einer Doppelturnhalle sowie einem ergänzenden Empfangsanbau, der den Neubau mit dem Bestand verbindet. Der städtebauliche Entwurf basiert auf dem Wunsch der Schulen die Isolation in der Randlage der Hochhaussiedlung zu überwinden und sich zum Stadtteil hin zu öffnen.
Dr. Christian Pape, GWG Gewerbe, sagte: "Das realisierte Vorhaben zeigt die enge Verknüpfung und die wechselseitige Bedeutung von Schul- und Stadtteilentwicklung. Dies konnte nur durch die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten im Planungs- und Realisierungsprozess erreicht werden." Durch neu entstandene Wegeverbindungen und großzügige Verglasungen der Erdgeschosse ist ein Angebot an alle Bewohner zur Nutzung des Bildungszentrums entstanden. „Schule und Stadtteil sind räumlich wieder zusammengewachsen“, freut sich Kay Stöck, Schulleiter der Stadtteilschule. Jan Schneck, Leiter Baumanagement Schulbau Hamburg fügt hinzu: „Gemeinsam haben wir mit dem Neubau Bildungszentrum Stübenhofer Weg flexible Räume
für den offenen Schulbetrieb und einen wichtigen Baustein für den Stadtteil geschaffen“.

Die bisher einzelnen Baukörper von Stadtteilschule und Grundschule wurden zu einer erkennbaren Einheit geführt und dadurch beide Schulen miteinander verbunden. Die Innenraumarchitektur besticht durch eine optimale Ausnutzung des Tageslichts als beste, effizienteste und auch kostengünstigste Lichtquelle auch in der Sporthalle. Versetzte Ebenen (split level) erhöhen die Transparenz innerhalb des Gebäudes und fördern die Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern. Um den über mehrere Geschosse reichenden Innenraum für die pädagogische Arbeit ohne Beschränkungen nutzen zu können,
werden die erforderlichen Rettungswege direkt ins Freie auf außenliegende Fluchtwege geführt. Es gibt keine durch Brandschutztüren getrennten Flure.

Neues Bildungszentrum vernetzt mit der Bildungslandschaft auf den Elbinseln
Das Bildungszentrum Stübenhofer Weg ist Teil des IBA-Projektes„Bildungsoffensive Elbinseln“. Der Aufbau einer Bildungslandschaft durch die systematische Vernetzung der vorhandenen Bildungs- und Beratungseinrichtungen findet an der Grund- und Stadtteilschule
Stübenhofer Weg einen Ort für den inhaltlichen Schwerpunkt „PraxisLernen“. Ein wichtiges stadtentwicklungspolitisches Ziel der IBA Hamburg ist die Erhöhung der Attraktivität der Bildungseinrichtungen der Elbinseln. Attraktivität beginnt mit verbindlicher Kooperation zur stärkeren Vernetzung aller Bildungsakteure des Stadtteils für ein gemeinsames „Lernwerk“. Sie endet nicht mit der inhaltlichen Neugestaltung, organisatorischen Umgestaltung und einer abgestimmten Profilierung und Schwerpunktsetzung der jeweiligen Einrichtung sondern ist ein langfristig angelegter Prozess.Zur Weiterentwicklung von Unterricht und Erziehung haben sich Schulen, Jugendhilfe- und Qualifizierungsträger in Kirchdorf und Kirchdorf-Süd zu einem Netzwerk PraxisLernen zusammengeschlossen. Lernen an realen Aufgaben als Angebot für alle Kinder und Jugendlichen soll zum regelhaften Angebot in den beteiligten Schulen und Einrichtungen
gemacht werden. Von der ersten Klasse an soll ein Angebot an produktionsorientierter, praxisnaher Bildung gemacht werden. Dabei sind unter „Produktionsorientierung“ z.B. auch Musicalproduktion und -aufführung, Eventmanagement, Dienstleitungen aller Art und
Fertigungsprodukte von Schülerfirmen zu verstehen.

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