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Billbrook/Rothenburgsort


Billbrook/Rothenburgsort

Blick nach Osten

 

"Hamburg richtet seinen Blick nach Osten und lädt zur Diskussion über neue Entwicklungsperspektiven ein. Nach der Erweiterung der Innenstadt durch die HafenCity, der Erneuerung der Elbinseln und des Harburger Binnenhafens mit dem Sprung über die Elbe wird es in einer dritten großen Kraftanstrengung darum gehen, die urbanen Räume stromaufwärts im Osten Hamburgs wieder näher an die Stadt zu rücken." (Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg)

 

Im Konzept Stromaufwärts an Elbe und Bille soll auch der Teilraum Billbrook mit seinem Industriegebiet einem Modernisierungsprozess unterzogen werden.

 

Es wird ein Diskussionsprozess über die Entwicklungsperspektiven für Billbrook angestoßen. Die wirtschaftliche Dynamik des Standortes soll weiter gestärkt werden und moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze generieren. Für die Industrie- und Gewerbelagen Rothenburgsort und Billbrook sollen neue Unternehmen durch Profilierung und bessere stadträumliche Qualitäten gewonnen werden, damit das Industriegebiet Billbrook/Rothenburgsort auch zukünftig ein Magnet für moderne Industrieunternehmen ist.

 

Im Frühjahr 2015 wurden die HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sowie die IBA Hamburg GmbH durch die Behörde für Wirtschaft Verkehr und Innovation (BWVI) mit der Erstellung eines Handlungskonzepts zur Modernisierung und Revitalisierung des Industriegebietes Billbrook/Rothenburgsort beauftragt. Aufgabe dabei ist, die Bestandssicherung sowie die Schaffung von Erweiterungsmöglichkeiten vorhandener Unternehmen. Neuansiedlungen wertschöpfungsstarker, arbeitsplatzintensiver Unternehmen in Zukunftsbranchen sollen generiert werden. Das Handlungskonzept wird Ende Mai 2016 vorliegen. Es wird Handlungsempfehlungen zur zukünftigen Entwicklung des Industriestandorts Billbrook/Rothenburgsort liefern und unter Einbindung der Unternehmen und lokalen Akteure erstellt.

 

Das Handlungskonzept wird sich mit folgenden Themenfeldern auseinandersetzen:

  • Infrastruktur und Mobilität
  • Städtebau und Öffentlicher Raum
  • Kommunikation und Beteiligung

 

Im vor Ort angesiedelten Projektbüro arbeitet ein interdisziplinäres Team. Hierzu gehört der Quartiersmanager Georg Seeck, der den Kontakt zu den ansässigen Unternehmen hält und Ansprechpartner zur Integration für die Menschen aus öffentlicher Unterbringung in Arbeitsverhältnisse vor Ort ist. Im Rahmen der Erstellung des Handlungskonzept trifft sich in regelmäßigen Sitzungen die Steuerungsgruppe Billbrook, der neben Vertretern der beteiligten Behörden und des Bezirkes Hamburg-Mitte auch Vertreter des Industrieverbandes Hamburg, der Handelskammer Hamburg, der Handwerkskammer, des Billbrookkreises sowie ortsansässiger Unternehmen angehören.

 

Klimaschutzteilkonzept

Aufbauend dazu wird derzeit ein Klimaschutzteilkonzept für das Industriegebiet Billbrook/Rothenburgsort erarbeitet. Ziel ist die Bestandsaufnahme der Energie- und Ressourcenverbräuche des Gebietes, die Erstellung einer Treibhausgasbilanz, die Identifikation von Klimaschutzpotenzialen und die Entwicklung eines konkreten Maßnahmenkataloges. Die Arbeitsschritte sollen in enger Abstimmung und unter Beteiligung ansässiger Unternehmen und Grundeigentümer erfolgen.