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17.07.2017

Neues Leben auf ehemaligem Kasernengelände

Bis Anfang 2004 waren hier noch Einheiten der Bundeswehr stationiert. Einige Jahre später bekam die IBA Hamburg von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen den Auftrag, aus dem Gelände der Röttiger Kaserne ein naturverbundenes, familienfreundliches Wohnquartier zu entwickeln. Die ersten Familien sind bereits in ihre fertigen Häuser gezogen und kleine Kinder spielen draußen in den neu angelegten Gärten. Gestern hat die IBA Hamburg mit den neuen Nachbarn die erfolgreiche Umnutzung gefeiert und den ersten Spielplatz auf dem Gelände eröffnet.   

 

Hamburg, 17. Juli 2017. Nur die alten Kasernengebäude erinnern noch an die militärische Vornutzung. Ansonsten herrscht hier rege Bautätigkeit. Baufahrzeuge und Transporter rollen über die frisch asphaltierten Straßen, die erst im Februar diesen Jahres vom Hamburger Senat benannt wurden und die unmittelbare Nähe zum Naturschutzgebiet Fischbeker Heide deutlich machen: Kiefernhof, Weißdornhof oder Heidschnuckenring. Zudem ist es gelungen, den ursprünglichen Baumbestand größtenteils zu erhalten. Die alten Bestandsgebäude werden saniert und für Wohn- und Gewerbenutzungen ausgebaut. In dem östlichen Gebäude entstehen rund 120 Seniorenwohnungen und eine Kita. Am 5. Juli 2017 hatte der Investor Procom bereits zum Richtfest für das neue Nahversorgungszentrum geladen. Dort entstehen 55 zum Teil öffentlich geförderte Wohnungen, ein REWE-Supermarkt und ein dm-Drogeriemarkt. Die Eröffnung ist bereits zum Jahreswechsel geplant.

 

Rund 300 Gäste, darunter viele neue und zukünftige Nachbarn und Investoren, haben gestern mit einem sommerlichen Baustellenfest die erfolgreiche Umnutzung des ehemaligen Kasernengeländes gefeiert. Gleichzeitig eröffnete Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, den ersten Spielplatz in dem neuen Wohnquartier: „Der Fischbeker Heidbrook bekommt jetzt sein Gesicht! Unsere lange Planungszeit und die hohen Ansprüche an Architektur und Energiestandards haben sich gelohnt. Jetzt sind die Bewohnerinnen und Bewohner an der Reihe, hier ihren Traum vom Leben im Grünen in die Tat umzusetzen."

 

Einige der insgesamt rund 180 Einfamilienhäuser sind im Bau oder bereits fertiggestellt. Izabella und Andreas E. sind Anfang Mai mit ihren drei Kindern in ihr neues Haus am Kiefernhof gezogen. Sie schätzen die Ruhe an der Heide und freuen sich darauf, wenn alle Häuser im Wohnhof fertiggestellt sind. „Bei verschiedenen Seminaren haben wir auch schon unsere Nachbarn kennengelernt“, sagt Andreas E. Verena und Thomas H. planen ihr Haus im Wintergrünweg. Derzeit wohnen sie zur Miete in Neu-Wulmstorf: „Wir wollten gerne nah an der Heide bleiben“, sagt Verena H. Die junge Frau arbeitet als Lehrerin in Hamburg und kommt damit ihrer Arbeitsstelle ein Stück näher. Einige neue Quartiersbewohner beteiligten sich mit eigenen Aktionen: Kasperletheater oder Kinderschminken kamen bei den Kleinen besonders gut an.

 

Demnächst wird die IBA Hamburg auch drei Grundstücke für Baugemeinschaften ausschreiben. Auf dem Gelände ist dazu eine weitere Kita auf dem zentralen Plateau geplant und mit Mitteln des Bundes und der Stadt Hamburg wird bis zum Sommer 2018 auch die 1972 errichtete Sporthalle aufwändig saniert und modernisiert. Insgesamt entwickelt und vermarktet die IBA Hamburg in Neugraben-Fischbek drei neue familienfreundliche Wohnquartiere. Im Vogelkamp Neugraben, Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen werden über 4.500 neue Wohn- sowie weitere Gewerbeeinheiten realisiert. In den nächsten Jahren entstehen im Hamburger Südwesten neue Lebensräume für modernes und naturverbundenes Wohnen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.iba-hamburg.de und www.naturverbunden-wohnen.de  

 

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Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die IBA Hamburg GmbH:

Stefan Laetsch, Pressesprecher IBA Hamburg GmbH, stefan.laetsch@iba-hamburg.de,

Tel.: 040 / 226 227 312 oder an presse@iba-hamburg.de

 

 

Über die IBA Hamburg GmbH:

Die IBA Hamburg GmbH bietet als Stadtentwicklungsgesellschaft ganzheitliche Quartiersentwicklung sowohl für innovative Wohnquartiere als auch für zukunftsfähige Gewerbegebiete. Mittlerweile verantwortet die IBA Hamburg GmbH die Quartiersentwicklung in zehn Hamburger Gebieten. Den geographischen Mittelpunkt bilden die Hamburger Elbinseln, deren enormes Entwicklungspotenzial auch nach dem Ende der Internationalen Bauausstellung Hamburg (2006-2013) weiter genutzt werden soll.