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Die IBA-Ausstellungen Stadtentwicklung zum Anfassen

Die Zukunft zeigen, wo sie entsteht – das ist die Idee der IBA-Ausstellungen, die seit 2007 nach Wilhelmsburg einladen. Hier wird die Bauausstellung bereits zum Live-Erlebnis – noch bevor die ersten IBA Projekte umgesetzt werden.



So zeigte die IBA Hamburg mit ihrer Werkstattschau „IBA at WORK“ zum Höhepunkt des IBA-Auftaktjahres erste Entwürfe für die Zukunft der Metropole. Mit der parallelen Ausstellung  „IBA meets IBA“ warf sie einen Blick in die Geschichte der Bauausstellungen.

Der Ort dieser beiden ersten IBA-Ausstellungen – der ehemalige Supermarkt am Betra-Kröger-Platz – ist selbst ein Symbol der IBA Hamburg geworden. Die klare und helle Architektur mit den großen Schaufensterfronten ist wie gemacht für einen öffentlichen Treffpunkt. „Für uns war es wichtig, mit der Ausstellung mitten ins Planungsgebiet an den Berta-Kröger-Platz zu gehen, um den Anwohnern einen Raum der Begegnung und des Dialogs über die Zukunft Wilhelmsburgs zu geben“, betont IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg. 

Während die als Wanderausstellung konzipierte Ausstellung "IBA meets IBA" bereits an ihre nächste Station weitergezogen ist, wurde die Dauerausstellung "IBA at WORK" zur neuen Attraktion der Elbinseln – mit bereits über 10.000 Besuchern. Durch die Glasfronten sind die Attraktionen der IBA-Schauen für alle Passanten gut zu sehen: das Bildertheater mit seiner Collage aus Zitaten von Anwohnern und einer „inselalltäglichen“ Geräuschkulisse; die vielen Theken, Tische und Projekttafeln mit Modellen und Plänen der IBA-Projekte; die Hintergrundinformationen zum Blättern, Herausziehen, Drehen, Anklicken und Mitnehmen. Interaktiv und multimedial präsentiert die IBA Hamburg in ihrer Werkstattschau „IBA at WORK“ Themen und Ziele der Bauausstellung und zeigt den aktuellen Stand der IBA-Projekte, darunter auch die eindrucksvolle Architektur des geplanten Energiebunkers und ein Modell der Neuen Mitte Wilhelmsburg. Mittelpunkt der Ausstellung ist das 27 Quadratmeter große, beleuchtete Modell der Elbinseln – das erste öffentlich zugängliche Hamburger Stadtmodell, das die Stadt südlich der Elbe fokussiert. „Uns war wichtig, die teils schwierigen Themen von Hamburgs erster Internationaler Bauausstellung möglichst bürgerfreundlich darzustellen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Hellweg. Entsprechend wird die Ausstellung dreisprachig auf Deutsch, Englisch und Türkisch präsentiert.