Hamburg Bug voraus

Die Deponie wird zum //Energieberg mit Panoramablick


Von der Spitze des Deponiehügels Georgswerder auf der Elbinsel Wilhelmsburg bietet sich ein einzigartiger Panoramablick auf die ganze Stadt Hamburg - bisher kann niemand diesen Blick genießen, da der Deponiehügel für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Dies soll sich nun ändern: Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Wettbewerb soll der Deponiehügel mit einer Aussichtsplattform und einem Ausstellungsgebäude am Fuße des Hügels endlich von Jedermann genutzt werden können.


Gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat die IBA europaweit einen Wettbewerb für die Oberflächengestaltung der Deponie und die Planung eines Ausstellungs- und Betriebsgebäudes ausgeschrieben. Dabei qualifizierten sich acht Teams aus Landschaftsarchitekten und Architekten zur Teilnahme an dem Wettbewerb. Die Jury mit Landschaftsarchitektin Prof. Ulrike Beuter als Vorsitzende kürte einstimmig den Entwurf der Berliner HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten aus Hamburg zum Sieger.

In ihrem Entwurf sollten die teilnehmenden Teams die bestehende Abdeckung des Deponiehügels umgestalten und eine Idee für den Ausstellungsparcours über den Deponieberg selbst und Energie der Zukunft entwerfen. Außerdem geplant werden sollte ein energetisch hochwertiges Ausstellungs- und Betriebsgebäude, das ab 2010 am Fuße des Energiebergs gebaut wird. Ab 2011 öffnet der künstliche Landschaftsraum dann für interessierte Besucherinnen und Besucher und präsentiert mögliche zukunftsfähige Lösungen für energetische Herausforderungen.  Mit dem Energieberg soll das Potenzial an erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden. Dafür ist geplant, vorhandene Windkraftanlagen durch neue, leistungsstärkere zu ersetzen, Biogas aus dem Gras des Energiebergs zu gewinnen und ihn außerdem für Photovoltaik zu nutzen.


Sämtliche Arbeiten des Wettbewerbs sind ab sofort bis zum 6. Juli 2009 in der Werkstattschau IBA at WORK am Berta-Kröger-Platz in Wilhelmsburg zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie in der  Pressemitteilung vom 20.05.2009.