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    Veringeck

    Was heißt heute altengerecht? An der Veringstraße entsteht im Rahmen der Wohnungsbauoffensive ein innovatives Wohnprojekt für ältere Menschen.

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Veringeck Älter werden in der//Wohngemeinschaft

Für die Senioren im relativ jungen, international gemischten Quartier Reiherstiegviertel im Stadtteil Wilhelmsburg entwickelt die IBA Hamburg ein Modellprojekt: Durch die Schaffung von Wohngemeinschaften für ältere Menschen und einer Wohngemeinschaft für demenziell erkrankte Senioren soll insbesondere die medizinische Versorgung für diese Menschen verbessert werden.


Geplant ist ein sozial integratives Wohnhaus auf dem Eckgrundstück Veringstraße/Veringweg mit zwei Wohngemeinschaften für türkische und deutsche Senioren aus dem Stadtteil, die je nach individuellem Bedarf ambulant betreut werden und einer Wohngemeinschaft für demenziell erkrankte Menschen, die rund um die Uhr betreut werden. Die Angehörigen werden dabei aktiv in das Alltagsgeschehen einbezogen; für sie sind fünf weitere Wohnungen geplant.

Im Erdgeschoss ist darüber hinaus eine Tagesstätte, ein Hamamm (türkisches Dampfbad) sowie ein Cafe geplant. Diese Einrichtungen  werden auch für die Nachbarschaft geöffnet sein und stellen somit ein zusätzliches Freizeit- und Betreuungsangebot im Reiherstiegviertel dar.

Im Juli 2009 wurde ein für das Veringeck durchgeführtes Gutachterverfahren entschieden: Zentrale Aufgabe der acht beteiligten internationalen Architekturbüros war es, den Gedanken des kulturübergreifenden und seniorengerechten Wohnens sowohl innenarchitektonisch als auch in der Fassadengestaltung wiederzugeben. Der von der Jury unter Vorsitz der Architektin Canan Rhode-Can prämierte Siegerentwurf des Berliner Büros feddersenarchitekten ging insbesondere auf die speziellen Pflegebedarfe der künftigen Bewohner ein: „Die überzeugende Qualität dieser Arbeit ist der Umgang mit dem Ort und der Nutzung. Mit seiner besonderen Idee der drei Einschnitte schafft der Verfasser zum Einen eine interessante Außenwirkung und zum Anderen sehr gut funktionierende Innenräume. Der Entwurf wird somit der gestellten Aufgabe im Ganzen als auch der besonderen Herausforderung eines Projektes mit Modellcharakter am besten gerecht“, so Canan Rhode-Can.

Zusammen mit der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG), der GbR Veringeck als Investor, dem Gesundheits- und Pflegedienst Multi-Kulti als zukünftigem Betreiber sowie der Koordinierungsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften entwickelt die IBA Hamburg GmbH dieses beispielhafte Modellprojekt des interkulturellen Wohnens im Alter.