Kompakt informiert

    Transformation zur UdN

    Die Studierenden der HCU sind seit 2009 eigenhändig damit beschäftigt, im Reiherstiegviertel die Universität der Nachbarschaften entstehen zu lassen.

QUERSCHNITTSPROJEKTE
REFERENZPROJEKTE
DIE BAUAUSSTELLUNG IN DER BAUAUSSTELLUNG
GRUNDSTÜCK AM ROTENHÄUSER DAMM
Rotenhäuser Damm
IBA INFORMIERT
LEITTHEMA
Metrozonen
Die „inneren Stadtränder“ werden durch die IBA zu einzigartigen und attraktiven Orten entwickelt.
VERANSTALTUNG
Sommerfest an der Uni-
versität der Nachbarschaften
27. August ab 10.00 Uhr am Rotenhäuser Damm 30
AUSSTELLUNG
IBA at WORK
Die IBA zeigt mit ihrer Werkstattschau IBA at WORK die Projekte der IBA Hamburg.
Hamburg Bug voraus


Universität der Nachbarschaften Temporäre Architektur//für die lernende Stadt

Seit 2008 und noch bis zum Ende der IBA 2013 dient das ehemalige Gesundheitsamt im Reiherstiegviertel als Plattform für vielfältige Projekte und Diskurse eines erweiterten Raumbegriffs. Die temporäre Universität der Nachbarschaften der HafenCity Universität und der IBA Hamburg ist Labor, Baustelle, Gemeinschaftszentrum, Interaktions-Lern-Raum und Bühne zugleich. Sie sucht außerdem den Dialog mit der kosmopolitischen Nachbarschaft der Elbinseln.
Die Universität der Nachbarschaften (UdN) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der HafenCity Universität (HCU) und der IBA Hamburg: ein innovativer Arbeits- und Veranstaltungsort, ein Raum des öffentlichkeitsbezogenen Dialogs und ein Labor zum Experimentieren mit nachhaltigen Strategien zur Stadtgestaltung – oder kurz: ein Wirkungsfeld für Studenten und alle, die sich an der Entwicklung der Elbinseln beteiligen wollen. Für dieses Projekt wird seit 2008 das zuvor gut zehn Jahre leer stehende Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamtes im Reiherstiegviertel zeitlich befristet (bis zum Ende der IBA 2013) neu genutzt und das umliegende Gebiet wieder belebt.

Das Konzept geht auf den studentischen Ideenwettbewerb „Experiment auf der Insel“ (2007) an der HCU zur temporären innovativen Nutzung des Areals zurück, der alternative Handlungsmodelle zur üblichen Stadtentwicklung aufzeigen sollte. Die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit „Grenzposten“ betonte den Erhalt des Alten und will Neues ergänzen. Es soll ein inspirierender Arbeits- und Veranstaltungsort entstehen, der Raum für interdisziplinäre, die Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung, Bauingenieurwesens und Geomatik vereinende Arbeit und Raum für den Dialog mit der Nachbarschaft bietet.

 Die universitären Ansätze der Wissensproduktion und Wissensvermittlung sollen damit aus der Isolation des „Elfenbeinturms“ herausgeholt und mit der Nachbarschaft verflochten werden. Auf diese Weise können sich soziale Beziehungen, Gastfreundschaft, Verantwortung und Fürsorge entwickeln. Universitäre Ausbildungsinhalte werden so situativ und praxisbezogen auf ihre Relevanz überprüft, Themen und Fragestellungen aus dem Stadtteil aufgegriffen und thematisiert. Die UdN wird multifunktionaler Teil der „Lernenden Stadt“.

Das erste Projekt der UdN war die Aneignung des alten Gesundheitsamtes selbst. Es mussten Überlegungen zur Umnutzung angestellt und Akteure sowie Sponsoren für den Umbau gesucht werden, die sich in der Nachbarschaft unter anderem im Verein Gangway, in dem Jugendliche zwischen Schulabschluss und Beruf ein Qualifizierungsprogramm durchlaufen, auch fanden. Die Einweihung der UdN im Juni 2009 wurde zu einem Fest der Nachbarschaften und markierte den Übergang vom Umbau des bestehenden Gebäudes zu einer „Bauhütte“ und zur Einrichtung der „Universität“.

Aktuell haben die Studierenden Teile des Daches entfernt, um dadurch ein lichtdurchflutetes Foyer zu realisieren. In den kommenden Monaten soll außerdem eine Wohnung in der UdN fertiggestellt werden, in die dann ein Bewohner der Elbinseln wohnen wird.






Universität der Nachbarschaften Investor
Für dieses Projekt steht ein Investor fest:

HCU Hamburg

Hebebrandstraße 1
22297 Hamburg

Tel. 040-428 755 494

info@hcu-hamburg.de

www.udn.hcu-hamburg.de