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Er trennt sowohl Anwohner als auch Elbinsel-Besucher von einem der größten Hafenbecken Hamburgs: der Zollzaun des Freihafens. Der Zugang zur Wasserfläche soll nun verbessert werden.
Ein typisches Problem der Metrozonen sind Barrieren und eine strikte Trennung von Nutzungen, auch ohne, dass es der Sache nach erforderlich ist. Der „Sprung über die Elbe“ als Leitbild der Hamburger Stadtentwicklung kann nur gelingen, wenn Barrieren wie der Zollzaun fallen.
Nördlich des Ernst-August-Kanals beteiligt sich die IBA Hamburg derzeit intensiv an den Bemühungen, mit einer schnellen Öffnung des Zauns, den Spreehafen für Anwohner und Besucher auf direktem Wege zugänglich zu machen. Im November 2008 wurde im Hamburger Senat die Verkleinerung des Freihafens beschlossen, nun muss noch ein Bundesgesetz geändert und der nördlich des Veddeler Damms zukünftig verbleibende Rest des Freihafens mit einer neuen Grenze gesichert werden. Dann kann der Zaun am Spreehafen fallen. Die IBA untersucht bereits jetzt, wie Wilhelmsburg nach Öffnung des Spreehafens mit landschaftsgestalterischen und städtebaulichen Maßnahmen, mit der umgebenden Hafenlandschaft verbunden werden kann. Nur so lässt sich die Besonderheit des Stadtteils – die Lage zwischen City, Landschaft und Hafen – als Qualität für die Bewohner und Besucher erlebbar machen.
Voraussichtlich bereits 2009 soll mit einem Fuß- und Radweg an den neuen Hafenbahnbrücken über die Müggenburger und Niedernfelder Durchfahrt die letzte Lücke eines bereits weitgehend vorhandenen Rundweges um den Spreehafen geschlossen werden. Dann können die Wilhelmsburger rund um den Spreehafen joggen und Hafenerkunder bekommen einen neuen Spazierweg.
Um das Innovationspotenzial der breiten Öffentlichkeit zu nutzen und die Bürger stärker in die Planung einzubeziehen hatte die IBA Hamburg bereits 2007 öffentlich dazu aufgerufen Ideen für die Veddel und den Spreehafen einzureichen. Von rund 100 abgebenen Projektideen wählte die Jury acht Projekt mit dem Ziel der Umsetzung zur weiteren Prüfung aus. Dabei sind die Idee der Spreehafen Landungsbrücken, die neben der geplanten den Spreehafen mit dem Ernst-August-Kanal verbindenden Schleuse entstehen könnten und die Idee der Zollzaunbühne am Spreehafendeich.
Hier stehen Materialien zum Download bereit.
Publikationen:
Download des Projektsteckbriefs zu diesem Projekt (PDF)
Pressemitteilung
14.12.2007 Pressemitteilung zur Entscheidung des IBA-Projektaufrufes
12.10.2007 Pressemitteilung zum IBA-Projektaufruf