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    Bergedorfer Schleusengraben

    Das erste IBA-Referenzprojekt außerhalb des Gebiets der Bauausstellung soll Raum für Wohnen und Gewerbe bieten.

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Schleusengärten Bergedorf Metrozone in Bergedorf // wird IBA-Referenzprojekt

Wohnen und Arbeiten direkt am Wasser – die IBA Hamburg entwickelt in Kooperation mit dem Bezirksamt Bergedorf die Flächen entlang des Bergedorfer Schleusengrabens zu einem zukunftsfähigen, urbanen Stadtquartier. Außerhalb des eigentlichen Demonstrationsgebiets der IBA wird das Vorhaben somit zum ersten hamburgweiten IBA-Referenzprojekt.

Sie tragen den IBA-Gedanken in die ganze Stadt, Projekte aus ganz Hamburg, die den IBA-Kriterien entsprechen – die IBA-Referenzprojekte. Vorreiter ist nun ein seit Jahrzehnten kaum genutztes Areal im Südosten Hamburgs: der Schleusengraben in Hamburg-Bergedorf, die Schleusengärten. Ein enges Miteinander von Wohnen, Arbeiten und Freizeit soll hier entstehen, direkt an der vor über 500 Jahren künstlich angelegten Wasserstraße, die von Süden kommend bis ins Bergedorfer Zentrum führt. Der Standort zeichne sich insbesondere durch seine Lage und die hervorragende Anbindung zum Straßen- und Schienenverkehr aus und biete damit beste Voraussetzungen für die nachhaltige Entwicklung zu einem innovativen Mischgebiet für Bewohner und Gewerbe mit neuen, hochwertigen Arbeitsplätzen, beschreibt Dr. Christoph Krupp, Leiter des Bezirksamts Bergedorf, das Projekt. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung gaben er und IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg im Februar 2009 den Startschuss für die Entwicklung des Stadtviertels. In einem ersten Schritt erarbeiteten vier Architekturbüros im Rahmen eines Gutachterverfahrens Entwürfe für Teilbereiche der Schleusengärten. „Die Aufgabe, übertragbare Lösungsansätze für die besonderen Herausforderungen der inneren Stadtränder zu erfüllen, wurden auf vorbildliche Weise erfüllt“, kommentiert Uli Hellweg die Vorschläge. Eine Fachjury unter Vorsitz des Architekten Prof. Bernhard Winking sprach eine Realisierungsempfehlung für die Idee des niederländischen Büros Mecanoo aus. Dr. Christoph Krupp zum Ergebnis: „Der Entwurf Schleusengärten ist sowohl für die geplante gewerbliche Nutzung als auch für das Wohnumfeld identitätsstiftend und führt für beide Bereiche zu einer wirklichen Adressbildung“.

Insbesondere in Fragen des Lärmschutzes und der Energieberatung will die IBA dem Bezirk Bergedorf zur Seite stehen. „Die Schleusengärten repräsentiert gleich zwei Leitthemen der IBA Hamburg und eignet sich deshalb hervorragend als beispielhaftes Projekt auch außerhalb des IBA-Präsentationsgebiets“, so Uli Hellweg zum Vorhaben. Wie alle anderen IBA-Projekte sind auch die Schleusengärten ein „Multi-Talent“ mit enormem Potenzial für eine vorbildliche Stadtentwicklung.