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    Wilhelmsburg Mitte

    Gebäude zum Arbeiten, Wohnen und für den Sport schaffen ein verbindendes Zentrum für den Stadtteil – darunter auch der Neubau für die Stadtentwicklungsbehörde.

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Wilhelmsburg Mitte Vom inneren Stadtrand//zum neuen Zentrum

Die Diskussion über eine Verlegung der Reichsstraße brachte neuen Schwung in die Planungen für Wilhelmsburg Mitte – bislang durchtrennt von Verkehrsschneisen will die IBA hier neue Brücken schlagen und das Zentrum der Elbinseln durch zahlreiche Projekte zum erlebbaren Stadtraum machen:
Moderne Arbeitsstätten, Gebäude zum Wohnen und für den Sport, ein Neubau für die Stadtentwicklungsbehörde und ein Wasserweg vom igs-Park bis hin zum Jungfernstieg – heute noch Niemandsland, morgen Wilhelmsburg Mitte.


Die inneren Stadtränder Wilhelmsburgs – kaum irgendwo treten sie deutlicher zutage als im geografischen Zentrum der Elbinsel. Schnellstraße und Bahntrasse haben den Stadtteil auseinandergerissen und ein klaffendes Loch zwischen den Schneisen entstehen lassen. Wie verbindende Puzzlestücke fügen sich die IBA-Projekte für Wilhelmsburg Mitte in diese Lücke.

Mit dem Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt soll ein wichtiger Behördenstandort das Zentrum des Stadtteils beleben: Erstmals springt ein Teil der Stadtverwaltung selbst aus der Innenstadt in den Süden und lässt sich per Umzug dauerhaft auf den Elbinseln nieder. Der Berta-Kröger-Platz wird aufgewertet, der S-Bahnhof modernisiert. Mit dem neuen Kanal „von Rathaus zu Rathaus“ könnte ein schiffbarer Wasserweg vom Jungfernstieg bis ins Herz der Elbinsel führen. Raum für neue Arbeitsstätten entsteht auch an einigen weiteren Orten in Wilhelmsburg Mitte – mit Gewerbezone, Bürobau und Erweiterungsbau des Berufsschulzentrums.

Auch der Wohnbau wird vorangetrieben: mit dem experimentellen Wohnbauprojekt, der Bauausstellung in der Bauausstellung, werden vom Boarding House bis zum Einfamilienhaus unterschiedliche Wohnformen entstehen, zum Teil als Energie erzeugende Häuser, die sich zu virtuellen Kraftwerken zusammenschließen – direkt neben dem igs 2013-Park. Grüne Schneisen zwischen bebauten Streifen schaffen hier West-Ost-Verbindungen zum Parkgelände: ein weiterer attraktiver Aspekt des neuen Masterplans für Wilhelmsburg Mitte, der sich ideal in das Konzept der Gartenschau einpasst.

Die wichtigsten Schritte der IBA für das Jahr 2009 werden die Durchführung von entsprechenden Architekturwettbewerben, der Startschuss für die Vermarktung der Grundstücke, die Herstellung des Planungsrechts, Genehmigungen für den Ausbau der Gewässer und die Fertigstellung der Straßenplanung sein.

Schließlich wird – allen voran – der Park der internationalen gartenschau hamburg 2013 der Mitte Wilhelmsburg ein neues Gesicht geben. Geplant ist ein „Volkspark neuen Typs“ mit eingebetteten Kleingärten, Wasserläufen und zahlreichen Sport-, Wellness- und Freizeitangeboten, wie etwa Hamburgs neuem Badehighlight, dem Insel-Sportbad. Das Eingangsgebäude der igs schafft ein repräsentatives Tor zur Schau, die den Bewohnern der Elbinsel „ihren“ Stadtpark verschafft: mit Angeboten, die speziell auf die vielfältige Bevölkerung des Stadtteils abgestimmt sind.