Kompakt informiert

    IBA DOCK

    Mit dem IBA DOCK wird der Müggenburger Zollhafen zu einem Zentrum der IBA Hamburg.

QUERSCHNITTSPROJEKTE
REFERENZPROJEKTE
DIE BAUAUSSTELLUNG IN DER BAUAUSSTELLUNG
INFOGRAFIKEN ZUM IBA DOCK
IBA INFORMIERT
LEITTHEMA
Stadt im Klimawandel
KLIMAWANDEL ist ein wichtiges Thema in Hamburg. Die IBA zeigt, wie die Stadt nachhaltig und ressourcenschonend wachsen kann.
ORGANISATION
IBA-Fachbeirat
Klima und Energie
Vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen zum Thema Stadt im Klimawandel
ARTIKEL
Schaubild IBA DOCK
Ein PDF-Artikel über die verschiedenen Nutzungen und Funktionen des neuen IBA-Zentrums.
MEDIATHEK
Pontontaufe und
Einschwimmen des IBA DOCKs
Bilder aus August und September 2009 in der Mediathek
Hamburg Bug voraus

IBA DOCK Die Metropole geht auf das Wasser
Am Müggenburger Zollhafen ist gegenüber dem Auswanderermuseum BallinStadt Deutschlands größtes schwimmendes Ausstellungs- und Bürogebäude entstanden. Das IBA DOCK ist seit Februar 2010 neue Heimat der IBA Hamburg GmbH.



Die Internationale Bauausstellung erhält mit dem IBA DOCK einen verkehrsgünstig gelegenen und zentralen Anlaufpunkt für die vielen Besucher der IBA und der internationalen gartenschau hamburg 2013. Davon wird auch die Veddel profitieren: der international bewohnte Stadtteil erhält mit dem neuen Multifunktionsgebäude einen neuen Zugang zum Wasser.
 

Klimaneutral und innovativ

Das IBA DOCK ist ein Exponat innovativer Bau- und Energiespar-Technologien: Das Gebäude ruht auf einem 50 Meter langen und 26 Meter breiten Beton-Ponton, die Aufbauten sind in Modulbauweise aus Stahl gefertigt. Das spart Gewicht, und ermöglicht, einen Teil der Aufbauten für den Fall eines Transports abzunehmen, so dass das IBA DOCK dann auch unter niedrigen Brücken hindurchfahren kann.
Entworfen wurde das IBA DOCK vom Hannoveraner Architekturbüro Han Slawik, die 10-monatige Bauzeit wurde von der städtischen Realisierungsgesellschaft ReGe Hamburg Projektrealisierungsgesellschaft mbH koordiniert.

Wie alle IBA-Bauprojekte setzt auch das IBA DOCK in Sachen Klimaschutz Standards: zusätzlich zu 25 cm stark gedämmten Außenwänden nutzt das IBA DOCK Sonne und das Wasser der Elbe zur Energiegewinnung. Eine Sole/Wasser-Elektro-Wärmepumpe beheizt das Gebäude. Die von der Wärmepumpe benötigte Umweltwärme wird durch einen im Boden des Betonpontons integrierten Wärmetauscher der Elbe entnommen und / oder von Solarthermiekollektoren geliefert. Der Strombedarf der Wärmepumpe wird durch eine Photovoltaikanlage auf dem IBA DOCK bilanziell gedeckt. Weitere Kühl- oder Heizenergie wird nicht benötigt. Planung und Bau der CO2-neutralen Klimatisierung wird von der IMMOSOLAR GmbH als einem der offiziellen Sponsoren des IBA DOCK unterstützt.


Neuer Umgang mit Sturmflut

Ein weiterer wichtiger Aspekt des IBA DOCK: Es steht für einen neuen Umgang mit der Hochwassergefahr: Der Ponton ist an Dalben befestigt, an denen er sich mit der Tide täglich 3,5 Meter auf und ab bewegen wird. Sollte eine starke Sturmflut kommen, schwimmt das IBA DOCK mit dem Wasser auf. Statt immer höherer Deiche passt sich das Gebäude der Natur an – ein zukunftsweisendes Konzept für das Bauen in Hochwasserlagen.